Saure Rinse für glänzende Haare: So funktioniert’s

Saure Rinse für glänzende Haare: So funktioniert’s

Bestimmt ist dieser Beautytrend auch an dir nicht vorbeigegangen: Die saure Rinse gilt als der absolute Geheimtipp für geschmeidiges und glänzendes Haar. Der große Vorteil an der sauren Rinse ist, dass es sich hier um ein natürliches Pflegemittel handelt, das auch du einfach anwenden kannst.Die saure Rinse besteht im Grund nur aus Essig, der mit kaltem Wasser vermischt wird.

Wie du die saure Rinse am Besten anwendest und was du dabei beachten solltest, erfährst du in diesem Artikel.

Was ist eine saure Rinse?

 

Als saure Rinse wird ein Mix aus Apfelessig und Wasser bezeichnet, den du nach dem Haarewaschen wie eine Spülung anwendest. Die saure Rinse kannst du leicht zuhause herstellen und direkt benutzen. Durch die saure Rinse glättet sich die obere Schuppenschicht deiner Haare und deine Mähne strahlt wieder in vollem Glanz und wird weich und geschmeidig.

Haarwäsche und Haarmasken, beispielsweise mit Heilerde, rauen die Haarstruktur oft auf. Dadurch entsteht mit der Zeit ein mattes Finish und das Haar fühlt sich leicht strohig an. Durch die in der sauren Rinse enthaltene Säure wird die Oberfläche wieder geglättet. Dabei werden auch mineralische Rückstände aus dem Wasser entfernt, die ebenfalls für eine raue Oberfläche des Haares sorgen.

Durch das kalte Wasser und den Essig wird die Oberfläche der Haare nach der Behandlung mit der sauren Rinse geschlossen und das Haar besitzt wieder eine geschlossene Struktur, die es auch vor UV-Licht und anderen Umwelteinflüssen schützt.

 

Die saure Rinse als nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Pflegeprodukten

 

Der Verzicht auf konventionelle Pflegeprodukte ist längst kein Nischenthema mehr. Viele Menschen achten darauf, im Alltag möglichst wenig Plastikverpackungen zu kaufen. Gerade im Bad und bei der täglichen Pflege kann das leicht umgesetzt werden, denn hier gibt es zahlreiche sinnvolle und günstige Alternativen. Die saure Rinse ist eine tolle Möglichkeit, die Haare nachhaltig und umweltbewusst zu pflegen.

Essig ist, selbst in hochwertiger Bioqualität, viel günstiger als herkömmliche Haarspülung. Außerdem kann Essig in Glasflaschen gekauft werden und ist weitaus ergiebiger als Haarpflegeprodukte. Ein weiterer Vorteil der natürlichen Haarpflege ist, dass das Abwasser nicht unnötig belastet wird.

Das gilt aber natürlich auch für deine Kopfhaut, dein Haar und damit letzten Endes für deinen ganzen Körper: Viele Pflegeprodukte enthalten zahlreiche Stoffe, die dein Haar zwar weich und kämmbar machen, aber nicht unbedingt gut für deinen Organismus sind. Bekannte Beispiele sind Phtalate und Parfümstoffe, deren Auswirkungen auf den Körper nicht sicher geklärt sind. Manche Stoffe tragen zum Beispiel zur Bildung von Allergien bei.

Viele Menschen bemerken auch, dass ihre Haut durch manche Pflegeprodukte trocken wird, sich Juckreiz entwickelt oder andere Irritationen auftreten. Je nach dem, wie empfindlich sie auf die Inhaltsstoffe von Pflegeprodukten sind, können diese Auswirkungen mehr oder weniger stark ausfallen. Die Verwendung von natürlichen Pflegeprodukten, wie Apfelessig, kann hier eine gute und schonende Alternative sein.

Wie wirkt die saure Rinse?

 

Unsere Haare sind ständigen Belastungen ausgesetzt – im Sommer durch UV-Strahlung und Salzwasser, im Winter durch das ständige Tragen von Mützen und Schals sowie trockener Heizungsluft. Auch das Benutzen von Glätteisen, Lockenstab und Föhn sorgt dafür, dass die Haare mit der Zeit ihren natürlichen Schutzmantel verlieren, trocken und brüchig werden. Oft beginnt auch die Kopfhaut zu jucken und es bilden sich Schuppen.

Die saure Rinse hilft, den natürlichen Schutzmantel des Haars wieder aufzubauen, und dies ganz ohne Chemikalien. Aber warum gerade Apfelessig?

Der Apfelessig legt sich wie ein Schutzmantel um jedes einzelne Haar, wodurch die Haare wieder weich werden und sich gut kämmen lassen. Zusätzlich erhalten sie einen schönen natürlichen Glanz. Die im Apfelessig enthaltene Säure bewirkt, dass sich die äußere Schuppenschicht der Haare zusammenzieht und somit glättet. Dadurch wird das Licht mehr reflektiert, weshalb die Haare mehr glänzen.

Die saure Rinse hilft jedoch nicht nur bei trockenen Haaren: Wenn deine Haare schnell fettig werden, kannst du die saure Rinse gut in die Kopfhaut einmassieren. Die Säure reguliert dadurch den pH-Wert der Kopfhaut und kann eine übermäßige Talgproduktion effektiv unterbinden.

Wenn du unter Juckreiz und Schuppen leidest, kann die saure Rinse bei einer Massage in die Kopfhaut den Juckreiz lindern und gegen die Schuppen wirksam sein. Auch bei Haarausfall soll ein regelmäßiges Einmassieren der sauren Rinse ausgleichend auf die Kopfhaut wirken und dem Haarausfall entgegenwirken.

 

 

Vorteile der sauren Rinse

 

 Die saure Rinse bewirkt viel Gutes für Kopfhaut & Haare. Und nicht nur das! Denn die saure Rinse 

… neutralisiert den pH-Wert der Kopfhaut, wodurch Schuppen sowie Juckreiz entgegengewirkt wird

… schließt die oberste Schuppenschicht und macht deine Haare weich und geschmeidig

… dient als toller Ersatz für herkömmliche Haarpflegeprodukte

… kommt ganz ohne chemische Inhaltsstoffe aus

… ist ruck zuck selbst zuhause hergestellt

… verursacht keinen Müll (außer die Flasche des Essigs aber selbst diese ist wiederzuverwenden;) )

…  spart jede Menge Geld und ist sehr kostengünstig

belastet nicht das Abwasser (im Gegensatz zu chemischen Pflegeprodukten)

… wirkt nicht allergen und ist für jeden gut verträglich

… ist eine schonende Alternative für alle, die empfindlich auf bestimmte Inhaltsstoffe in Haarpflegeprodukten reagieren

 

 

Wie wird die saure Rinse angewendet?

 

Am besten wendet du die saure Rinse direkt nach deiner normalen Haarwasch-Routine an, wenn deine Haare noch nass sind.

Schritt 1: Die Wasser-Essig-Mischung großzügig im gesamten Haar verteilen und sorgfältig einmassieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen  Haarspülungen kann die sauren Rinse auch auf die Kopfhaut und die oberen Haarpartien verteilt werden, denn sie beschwert das Haar nicht.

Alternativ kannst du die saure Rinse auch in eine Sprühflasche füllen und damit deine Haare besprühen

Schritt 2: Nach dem Einmassieren lässt du die saure Rinse wie einen Leave-In-Conditioner im Haar und stylst dann deine Haare wie gewöhnlich. Keine Sorge, der Essiggeruch verfliegt schnell!

Wie oft kann die saure Rinse angewendet werden?

 

Grundsätzlich kannst du die saure Rinse nach jeder Haarwäsche anwenden. Das lohnt sich besonders dann, wenn das Wasser besonders kalkig ist und die Haare deswegen öfter etwas stumpf wirken.

Beobachte deine Haare nach der Anwendung der sauren Rinse: Hast du den Eindruck, dass es dein Haar kräftigt und geschmeidig macht, kannst du die saure Rinse regelmäßig anwenden.

Hast du aber sehr empfindliche Kopfhaut oder treten sogar Irritationen durch die Säure auf, solltest du die saure Rinse sparsamer einsetzen und den Apfelessig mit mehr Wasser verdünnen. Dann kannst du sie gezielt für eine regelmäßige Pflege anwenden, um die Haarstruktur zu glätten und Kalkablagerungen zu entfernen.

Auch Rückstände von Silikonen aus dem Shampoo können durch die Spülung mit Essig entfernt werden, wodurch die Kopfhaut entlastet wird.

 

Saure Rinse selbst herstellen – Anleitung

 

Für die Herstellung einer saure Rinse kannst du unterschiedliche Sorten von Essig verwenden. Sehr weit verbreitet ist der Apfelessig, da dieser viele Vitamine und Mineralstoffe enthält und angenehm riecht. 

Für die Herstellung der saure Rinse sollte der Essig mit Wasser vermischt werden. Auf ein Liter Wasser können etwa 2 Esslöffel Essig verwendet werden. Vor jeder Haarwäsche solltest du deine saure Rinse bereits mit kaltem Wasser vorbereiten. Bei sehr kalkigem Leitungswasser kann es sich lohnen, auf destilliertes Wasser zurückzugreifen.

Wichtig ist, dass du kaltes Wasser verwendest, damit die saure Rinse optimal wirken kann! Mit warmem Wasser ist der Effekt nur gering.

Wer keinen Essig zur Hand hat oder sogar einen leichten Aufhellungseffekt erzielen möchte, kann es auch mit Zitronensäure probieren. Je mehr Sonnenlicht das Haar nach der sauren Rinse mit Zitronensäure ausgesetzt ist, desto stärker ist der Aufhellungseffekt.

Eine Empfehlung ist es auch, eine saure Rinse mit Tee zuzubereiten. Verschiedene Teesorten können sogar die Haarfarbe vertiefen: Für blondes Haar wird Kamillentee empfohlen, der dem blonden Haar einen schönen Farbton verleiht. Für dunkles Haar kannst du es mit Schwarztee versuchen. Je länger du den Tee ziehen lässt, desto mehr färbende Gerbstoffe werden den Pflanzenteilen entzogen. Lasse den Tee deswegen mehrere Stunden ziehen, bevor du ihn für deine saure Rinse anwendest.

Die saure Rinse kann leicht vorbereitet werden und in einer Glasflasche lang aufbewahrt werden.
Der Essig der für die Rinse verwendet wird, sollte etwa 5-8% Säure enthalten. Nach diesem Wert kannst du dich auch bei der Verwendung von Zitronensäure richten und die Säure demensprechend verdünnen.

Saure Rinse bei gefärbten Haaren

 

Wenn du gefärbte Haare hast ist die Anwendung der sauren Rinse nicht optimal, da dem Haar bei mehrmaliger Anwendung Farbpigmente entzogen werden. In vielen Haarfarben sind Silikone und Ammoniak enthalten, die ebenfalls durch die Säure ausgespült werden.Dieser Prozess läuft jedoch fast unmerklich über einen längeren Zeitraum ab, sodass die Veränderung der Haarfarbe nicht sofort sichtbar ist.

Hast du deine Haare mit Henna gefärbt, kannst du die saure Rinse bedenkenlos anwenden.

Wenn du zu deiner natürlichen Haarfarbe zurückkehren möchtest, ist die saure Rinse perfekt, da sie diesen Prozess unterstützt. 

Saure Rinse bei Locken

 

Die saure Rinse ist im Grunde für jeden Haartyp geeignet, denn der natürliche Essig ist sanft. Wenn du trockene Kopfhaut und Locken hast, kann die saure Rinse dir sogar dabei helfen, die Kopfhaut ins Gleichgewicht zu bringen und Juckreiz zu verhindern.

Gerade Menschen mit lockigem Haar möchten ihr Haar häufig gut pflegen, um trockene Spitzen und Haarbruch zu verhindern. Die Haarstruktur bei lockigen Menschen ist oft anders, als bei Menschen mit glattem Haar. Deswegen kann es sein, dass lockiges Haar schneller stumpf wirkt. Da die kalte Rinse die Haarstruktur schließt, glänzt es meist nach einer sauren Rinse, ohne durch die Pflege beschwert zu werden. Das ist ein großer Vorteil gegenüber handelsüblichen Haarspülungen.

Hast du deine Haare mit einer Dauerwelle behandelt, ist allerdings Vorsicht geboten.  Hast du eine Dauerwelle, solltest du im Friseurstudio deines Vertrauens um Rat fragen. Nicht jede Dauerwelle verträgt sich gut mit der sauren Rinse.

Saure Rinse und No Poo

 

No Poo (= kein Shampoo) ist eine Methode, bei der das Haar nur durch natürliche Hilfsmittel, wie Roggenmehl oder Heilerde von Talg und Schmutz befreit werden soll. Bei dieser Methode wird auch oft eine saure Rinse empfohlen, denn gerade Heilerde kann dazu führen, dass die Kopfhaut ihren pH-Wert für kurze Zeit verändert. Zwar ist diese Veränderung nicht dauerhaft, kann aber durch die Behandlung mit einer sauren Rinse schneller wieder normalisiert werden.

Auch die pflegende Wirkung des Essigs ist von Vorteil bei der Umstellung auf alternative Waschmethoden. Das stumpfe Haargefühl beim Verzicht auf gewohnte Pflegeprodukte kann durch die saure Rinse meist gut verhindert werden.

Saure Rinse und Haarseife

 

Die saure Rinse wird oft in Kombination mit Haarseifen empfohlen, die mittlerweile in fast jeder Drogerie erhältlich sind. Diese natürliche und nachhaltige Art und Weise, das Haar zu waschen und zu pflegen hat viele Vorteile: Die Haarseife und der anschließend verwendete Essig reinigen und pflegen das Haar ohne Silikone. Diese legen sich um das Haar und verändern seine Struktur. Haarseifen erhalten hingegen die natürliche Haarstruktur und sind schonender für die Kopfhaut.

Ein Nachteil von Haarseifen kann aber sein, dass die Seifen das Haar manchmal leicht stumpf erscheinen lassen. Die Seife ist oft leicht alkalisch und verändert damit den pH-Wert der Kopfhaut und des Haars. Auch im Wasser enthaltene Mineralien können das Haar stumpf werden lassen, besonders wenn das Wasser sehr kalkig ist. In beiden Fällen hilft die verdünnte Säure des Essigs, den pH-Wert des Haars und der Kopfhaut wieder herzustellen.

Je nach dem, welche Haarpflege verwendet wird und wie Haar und Kopfhaut beschaffen sind, kann die saure Rinse aber auch nach einer Haarwäsche mit gewöhnlichem Shampoo angewendet werden. Sie ersetzt dabei die Haarspülung und erleichtert die Kämmbarkeit nach der Haarwäsche. Vor allem für Menschen mit empfindlicher Haut und einer Überempfindlichkeit gegen industriell hergestellte Pflegeprodukte mit Parabenen und Silikonen profitieren von der natürlichen Spülung.

Die saure Rinse kann gut mit anderen natürlichen Pflegemethoden kombiniert werden. Sehr beliebt sind Haarmasken aus Heilerde, die mit einer sauren Rinse abgeschlossen werden.

Unterschied zwischen saurer Rinse und kalter Rinse

 

Während man bei der sauren Rinse einen Mix aus Wasser und Essig benutzt, handelt es sich bei der kalten Rinse lediglich um einen Guss mit kaltem Wasser. Allein dieser reicht aus, um die Schuppenschicht der Haare zu schließen und den Haaren mehr Glanz zu verleihen.

Mit einer sauren Rinse jedoch kannst du zusätzlich den pH-Wert deiner Kopfhaut ausgleichen, der durch handelsübliche Pflegeprodukte oft nicht mehr ausgeglichen ist. Dadurch wird dein Haar wieder weicher und geschmeidiger und Schuppen gehen zurück.

 

Hier kannst du mehr zum Thema natürliche Haarpflege lesen: Karottenöl – der Beauty-Allrounder für Haut und Haare und Mit Aufhellungsöl schonend die Haare aufhellen .

 

 

Alles was du über komedogene Inhaltsstoffe in Kosmetik wissen musst

Alles was du über komedogene Inhaltsstoffe in Kosmetik wissen musst

Dieser Artikel dreht sich um das Thema Komedogenität. Es wird erklärt, was es mit dem Begriff auf sich hat und was das für dich als Anwender*in von Pflegeprodukten bedeutet. Dazu werden die verschiedenen Hauttypen und deren Besonderheiten vorgestellt.

Außerdem bekommst du Tipps und Empfehlungen zu Herstellern nicht komedogener Produkte und Hinweise zu beliebten Ölen. Zum Ende des Beitrags erhältst du Infos über die Komedogenität bei Make-up-Produkten und der Naturkosmetik.

Zusätzlich erwartet dich eine Tabelle über die komedogenen Inhaltsstoffe in Kosmetika sowie eine Liste über Hautpflegeöle mit Komedogenitätsgrad.

 

Was bedeutet komedogen?

 

Sind Hautcremes, Öle oder Make-Up-Produkte  komedogen, so bedeutet dies, dass sie Mitesser auf der Haut auslösen können. Der Begriff entspringt dem Lateinischen: Comedo, respektive dem lateinischen Verb comedere. Das bedeutet „mitessen“, „verzehren“. Es wird in unterschiedliche Komedogenitätsgrade von 0 bis 5 unterschieden. Ein Komedogenitätsgrad von 0 ist niedrig, ein Komedogenitätsgrad von 5 hoch.

An dieser Stelle ist jedoch wichtig zu wissen, dass komedogene Inhaltsstoffe sich nicht bei jeder Haut negativ auswirken, da jeder anders darauf reagiert. Es kann also gut sein, dass du trotz komedogener Pflegeprodukte eine makellose Haut hast.

Als nicht komedogen werden hingegen Kosmetikprodukte bezeichnet, welche die Poren nicht verstopfen und somit der Entstehung von Unreinheiten entgegenwirken können.

In welchen Produkten können komedogene Inhaltsstoffe enthalten sein?

 Komedogene Inhaltsstoffe können sich in einer Vielzahl an Pflegeprodukten, aber auch in Make-Up verstecken. Insbesondere in Gesichtscremes, Ölen und flüssigem Make-Up können komedogene Inhaltsstoffe enthalten sein. 

Aber auch Gesichtsmasken, Feuchtigkeits-fluids, Anti-Pickel-Cremes, Puder, Concealer, Body Lotions und viele weitere Produkte können komedogene Inhaltsstoffe enthalten. Nur die wenigsten Pflege- und Kosmetikprodukte sind als „nicht komedogen“ gekennzeichnet!

Um sicherzugehen, dass deine Kosmetik keine komedogenen Inhaltsstoffe enthält, kannst du die Inhaltsstoffe  des Produktes zum Beispiel bei Codecheck überprüfen und sie zusätzlich mit der Liste komedogener Inhaltsstoffe vergleichen.

 

Komedogene Inhaltsstoffe

 

Komedogene Inhaltsstoffen können in vier verschiedene Kategorien unterteilt werden.  

Komedogene Inhaltsstoffe aus Mineralöl

Der Begriff „Mineralöl“ umfasst verschiedene kosmetische Inhaltsstoffe wie Silikone, Paraffine, Vaseline, synthetische Tenside aus Erdöl-Rohstoffen wie Sodium Lauryl Sulfate und Sodium Laureth Sulfate sowie künstliche Duftstoffe.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Diese Inhaltsstoffe gelten als besonders stark komedogen und sind im Bereich der Naturkosmetik nicht erlaubt.

Komedogene tierische Fette

Unter tierische Fette fallen Inhaltsstoffe wie Lanolin, auch bekannt als Wollfett, oder Lanolin Alcohol (Wollwachsalkohol).                                                                                                                                                                         

Diese Stoffe sind in der Naturkosmetik zugelassen, wirken jedoch auch komedogen und neigen dazu, die Bildung von Hautunreinheiten zu begünstigen. 

Komedogene Pflanzenöle

Nicht nur künstliche Inhaltsstoffe können komedogen sein, sondern auch natürliche Pflanzenöle. Besonders diese Öle können die Bildung von Unreinheiten fördern:

– Leinöl

– Weizenkeimöl

– Olivenöl

– Kokosöl

Komedogene Inhaltsstoffe aus Palmöl

Palmöl ist höchst umstritten und versteckt sich öfter hinter wechselnden Bezeichnungen. Daher ist es nicht in jedem Fall offensichtlich, ob das Produkt Palmöl enthält. Aufgrund seiner Eigenschaften macht Pamöl jedoch einen großen Anteil der Lipidphase in Cremes und Lotionen aus. Hier kann dir Codecheck helfen, Inhaltsstoffe aus Palmöl in deinen Produkten aufzuspüren und zu vermeiden.

Als Basis für Emulgatoren wird Palmöl auch in der Natuskosmetik eingesetzt, unter anderem unter den Bezeichnungen „Glyceryl Stearate“, „Cetylalkohol“, „Cetearyl Alcohol“, „Stearyl Alcohol“ oder auch „Myristyl Myristate“. 

Palmöl wirkt komedogen und begünstigt die Entstehung von Pickeln und Mitessern.  

Woran erkennt man komedogene und nicht komedogene Inhaltsstoffe bei Pflegeprodukten?

 

Wenn Pflegeprodukte nicht komedogen sind, ist dies in den meisten Fällen sichtbar auf der Verpackung des Pflegeproduktes benannt.

Komedogene Inhaltsstoffe hingehen kannst du nur erkennen, wenn du dir die Liste der Inhaltsstoffe auf der Rückseite der Produktverpackung durchliest.

Anhand der nachfolgenden Übersicht siehst du, welche Inhaltsstoffe komedogen sind und kannst bei der Auswahl deiner Pflegeprodukte entsprechend darauf achten.

Liste mit komedogenen Inhaltsstoffen 

 

Die nachfolgende Tabelle enthält jene Inhaltsstoffe, welche am häufigsten in Pflegeprodukten vorkommen. Sortiert ist die Tabelle nach dem Grad der Komedogenität von 0 (nicht komedogen) bis zu 5 (stark komedogen). 

Anhand dieser Liste kannst du kontrollieren, ob deine Pflegeprodukte komedogene Inhaltsstoffe enthalten und beim Kauf zukünftiger Produkte die Inhaltsstoffe damit abgleichen. So kannst du darauf achten, nur Produkte zu benutzen, welche dein Hautbild verbessern ud keine Unreinheiten fördern. 

 

Inhaltsstoff Komedogenitätsgrad
Vitamin A + D  0
Arachinsäure 0
Nerzöl 0
Schwefel in Vaseline 0
Basis Sorbit, Pflanzenöl 0, 3
PEG/PPG-Derivat 1
Walrat-Ersatz 1
Macrogol/PEG 1
Macrogel/PEG 1
Basis Propylenglykol 1 – 2
Sesamöl, raffiniert 1
Icosansäure 2
Erdnussöl 2 – 3
Olivenöl 2 – 3
Färberdistel 2
Färberdistelöl 2
Wollfett 2
Wollfettsäure 2
Wollwachsalkohol 2
Wollwachs 2
Fettalkohol 2
PEG/PPG-Derivat 2
PEG/PPG-Derivat 2
PEG/PPG-Derivat 2, 4
Basis Stearinsäure 2
PEG/PPG-Derivat, Basis Wollwachs 2
Sandelholzsamenöl 2
PEG/PPG-Derivat 2
PEG/PPG-Derivat 2
Alkylalkohol 3
Fettalkohol, Basis Kokos 3
Kolloidaler Schwefel 3
Maisöl 3
Baumwollsamenöl 3
PEG/PPG-Derivat, Basis Wollwachs 3
Emulgator aus Stearinsäure, Monoester mit Glycerin 3
Sojaöl 3
Baumwollsamenöl 3
Hilfsstoff 3
Gehärtetes Pflanzenöl 3
Lipid 3
PEG/PPG-Derivat 3
Fettalkohol 3
PEG/PPG-Derivat 3
PEG/PPG-Derivat 3
PEG/PPG-Derivat, Basis Wollwachs 3
PEG/PPG-Derivat 3
Sesamöl, gepresst 3
Haifischleberöl 3
Stearinsäure 3
Fettalkohol 3
Triethanolamine, Stearinsäure 3
Weizenkeimölglyceride 3
Schwefel, wasserlöslich 3
Weizenkeimölglyceride 3
Maisöl 3
Wollwachs 4
Wollwachsalkohol 4
Salz der Alginsäure 4
PEG/PPG-Derivat, Basis Silikon 4
Hexadecylacetat 4
Kokosöl 4
Kokosbutter 4
Lipid 4
Salz/Ester der Butandisäure 4
PEG/PPG-Derivat 4
PEG/PPG-Derivat / Cetearyl Alcohol, Ceteareth 20 4
Basis Palmöl 4
Fettalkohol 4
Lipid 4
Basis Wollwachs 4
Lipid aus Ester der Palmitinsäure mit Isopropylalkohol 4
Dodecansäure 4
Tetradecansädre 4
Basis Milchsäure 4
Lipid 4
Ölsäure 4
Fettalkohol 4
Olivenöl 4
Solulan 16 4
Basis Stearinsäure 4
Basis Stearinsäure 4
Basis Stearinsäure 4
PEG/PPG-Derivat 4
Propylenglykol, Stearinsäure 4
PEG/PPG-Derivat 4
PEG/PPG-Derivat 4
Octadecylheptanoat 4
Sulfatiertes Rizinusöl 4
Sulfatiertes Jojobaöl 4
Kakaobutter 4
Xylol 4
Algen Extrakt 5
Heißwasserextrakt aus Algen 5
Paraffinwachs 5
Fettalkohol 5
Silikonöl 5
Lipid aus Ethylhexylalkohol und Stearinsäure 5
Leinsamenöl 5
Fettalkohol 5
Basis Stearinsäure 5
Basis Stearinsäure 5
Lipid 5
Isostearinsäure 5
Basis Stearinsäure 5
PEG/PPG-Derivat 5
Leinsamenöl 5
PEG/PPG-Derivat 5
Basis v. Myristinsäure, Myristylalkohol 5
Basis Stearinsäure 5
PEG/PPG-Derivat 5
Paraffinöl 5
Vaseline 5
Steinkohlenteer 5
Kaliumchlorid 5
Kochsalz 5
Natriumdodecylsulfat 5
Weizenkeimöl 5

Wie wirken komedogene und nicht komedogene Inhaltsstoffe auf der Haut?

 

Jeder Hauttyp geht anders mit den Inhaltsstoffen komedogener Produkte um. Bei den Hauttypen, welche empfindlich auf komedogene Inhaltsstoffe reagieren, kann die Bildung von verstopften Poren, Pickeln und Mitesser begünstigt werden.

Nicht komedogene Inhaltsstoffe wirken sich positiv und ausgleichend auf das Hautbild aus und verhindern die Entstehung von Unreinheiten. Hierbei spielt der Hauttyp keine Rolle. 

Wichtig: Die beschriebe Wirkung von komedogenen Inhaltsstoffen auf die verschiedenen Hauttypen ist nicht abschließend und auch nicht zu 100 Prozent auf jeden Menschen anzuwenden, da jede Haut auf ihre eigene Weise reagiert!

Welche Hauttypen gibt es?

  

Fettige Haut:

 

Fettige Haut produziert mehr Talg als notwendig. Dadurch entstehen Unreinheiten und das Hautbild erscheint glänzend und ölig. Besonders betroffen ist in den meisten Fällen die sogenannte T-Zone, also der Bereich zwischen der Stirn, der Nase und dem Kinn. Weitere Merkmale fettiger Haut sind große Poren und eine eher fahle Gesichtsfarbe. 

Die Ursache für fettige Haut liegt teils in der genetischen Veranlagung, kann aber auch durch Stress, schlechte Ernährung bzw. einen ungesunden Lebensstil oder hormonelle Schwankungen verursacht werden. 

Menschen mit diesem Hauttyp neigen zu vermehrter Verstopfung der Poren. Durch die richtige Pflege bleibt die Haut dennoch lange jung und faltenfrei. Das liegt daran, dass der Überschuss an Talg die natürliche Fettschicht verstärkt.

Der komedogene Einfluss auf diesen Hauttyp ist eher gering.

Trockene Haut:

 

Bei der trockenen Haut kann in zwei unterschiedliche Typen entschieden werden. Zum Einen gibt es die trockene fettarme Haut, bei welcher die Talgproduktion schwächer ausgeprägt ist. Der trockenen feuchtigkeitsarmen Haut hingegen fehlt es an Wasserbindungsvermögen. Dafür können unter anderem eine Mangelernährung, Alkoholkomsum, trockene Luft oder hormonelle Veränderungen verantwortlich sein. 

Auch Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Psoriasis können eine trockene Haut verursachen. 

Menschen mit trockener Haut neigen zu Rötungen, rauen Stellen und schneller Faltenbildung. Außerdem tritt oft ein Spannungsgefühl auf, vor allem nach dem Kontakt mit Wasser. Die Haut wird leicht spröde und rissig und kann unter Umständen Juckreiz auslösen. 

Hautunreinheiten sind bei diesem Hauttyp eher selten. Aufgrund des mangelnden Schutzfilms ist eine regelmäßge Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit besonders wichtig. 

Komedogene Inhaltsstoffe wirken sich verstärkt aus.

Normale Haut:

 

Menschen mit einem normalem Hauttypen besitzen ein ausgeglichenes Hautbild mit ausgewogener Talgproduktion sowie einem guten Feuchtigkeitshaushalt. Normale Haut ist feinporig und zart. Auf Umwelteinflüsse reagiert sie eher unempfindlich. Weitere Merkmale normaler Haut sind Elastizität und Widerstandfähigkeit, ein frischer und rosiger Teint sowie keine Unreinheiten. Normale Haut erfordert keine spezielle Pflege.

Komedogene Inhaltsstoffe haben zumeist keine negativen Auswirkungen.

 

Mischhaut:

 

Die Mischhaut vereint die Merkmale trockener Haut sowie fettiger Haut, wobei die Merkmale an verschiedenen Stellen im Gesicht auftreten. Während die T-Zone oftmals fettig ist und ölig glänzt, sind die Wangen eher trocken und rau. An den trockenen Stellen neigt die Haut zu Irritationen wie Rötungen, während die fettigen Bereiche Unreinheiten begünstigen können. Daher ist bei Menschen mit Mischhaut eine gut abgestimmte Pflege sehr wichtig, um die spezifischen Bedürfnisse der Haut befriedigen zu können. 

Von komedogenen Inhaltsstoffen ist eher abzuraten.

 

Empfindliche Haut:

Empfindliche Haut erkennst du daran, dass sie schnell und oft bei äußeren Einflüssen wie Kälte, Sonneneinstrahlung, Stress, parfürmierten Kosmetikprodukten oder Umweltverschmutzungen reagiert.

Da die Haut sehr sensibel ist, entstehen Irritationen in Form von Rötungen oder kleinen Pickeln sowie Spannungsgefühle. Insgesamt sieht das Hautbild eher fleckig, gerötet und trocken aus.

Menschen diesen Hauttyps neigen ebenso zu trockener Haut, daher ist eine Orientierung an diesen Hauttyp anzuraten.  

Zusammenhang zwischen komedogenen Inhaltsstoffen und unreiner Haut

 

Komedogene Inhaltsstoffe sind in mehrere Gruppen unterteilt: Mineralöle, tierische Fette, Pflanzenöle und Palmöle. Bei Unreinheiten der Haut sollte auf Pflege- und Kosmetikprodukte zurückgegriffen werden, die einen möglichst niedrigen Komedogenitätsgrad aufweisen. Andernfalls kann sich das negativ auf empfindliche oder bereits unreine Haut auswirken (siehe oben).

Es besteht das Risiko einer vermehrten Bildung von Mitessern oder Akne. Das Hautbild wird unausgeglichen und kann sogar mit Rötungen reagieren. Ist deine Haut also bereits von Unreinheiten betroffen, können komedogene Inhaltssoffe die Bildung von Pickeln und Mitessen weiter begünstigen und verstärken.

Bei unreiner Haut ist es somit wichtig, komedogene Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten und Make-Up möglichst zu vermeiden. 

Welche Pflegeprodukte sind nicht komedogen?

 

Wer eine empfindliche Haut hat, greift am besten zu Pflegeprodukten, die einen Komedogenwert von 0 bis maximal 1 haben. Wichtig vor allem für jene, deren Hauttyp entweder fettig oder empfindlich gegenüber Temperatur und anderen Umwelteinflüssen ist.

Bei Menschen dieser Hauttypen empfiehlt sich zum Beispiel Schwarzkümmelöl. Es besteht zu fast 85 Prozent aus den ungesättigten Fettsäuren Omega 3, 6 und 9. Darüber hinaus sind Antioxidantien und Vitamine enthalten. Das Öl unterstützt die Absonderung des Talges. Zudem schützt es die Haut vor äußeren Umwelteinflüssen. Es hinterlässt keinen Fettfilm auf der Haut.

Ähnliches gilt auch für Borretschöl. Dieses gilt als Allrounder unter den Ölen. Es pflegt die natürliche Fettschicht der Haut, unterstützt gleichzeitig aber auch trockene und empfindliche Haut. Auch bei vorliegenden Reizungen und Schuppenflechte.

Die meisten Hersteller nicht komedogener Produkte drucken diesen Hinweis auf Verpackungen ab. Wer darauf achten will oder muss, sollte sich zudem die Artikelbeschreibungen auf Amazon genau durchlesen. Meistens findet sich hier ein entsprechender Hinweis, wenn das Produkt der Skalenstufe 0 angehört. Fehlt dieser Hinweis, ist dies ein Hinweis auf komedogene Produkte. In diesem Fall sollte dann vorab recherchiert werden, gerade wenn der eigene Hauttyp anfällig für Unreinheiten sowie Reizungen ist.

Komedogene Inhaltsstoffe in Make-up

 

Bisher drehte sich der Artikel hauptsächlich um Öle und Cremes. Doch auch beim Make-up, welches hautsächlich im Gesicht aufgetragen wird, gelten diese Prinzipien.

Stell dir folgendes Szenario vor: Du schaust morgens in den Spiegel und entdeckst einen neuen Pickel. In wenigen Stunden beginnt eine Party, auf die du eingeladen bist und wo deine besten Freundinnen zugegen sein werden. Was also tun?

Vielen kommt impulsartig der Gedanke, den Pickel zu überschminken. Doch wenn das Make-up komedogen ist, bilden sich nach kurzer Zeit vielleicht schon neue Pickel. Was oft nicht bewusst ist: Gerade im Bereich des Make-ups enthalten viele Produkte komedogene Inhaltsstoffe. Viele Kosmetikartikel sind schuld an verstopften Poren und sollten folglich nicht verwandt werden, um Unreinheiten zu vermeiden.

Hier ist dringend anzuraten, auf den Hinweis „nicht komedogen“ zu achten und auf diese Produkte zurückzugreifen. Doch bei welchen Inhaltsstoffen besteht Sicherheit, dass diese hautverträglich sind?Aloe Vera, Hamamelis oder Kamille sind gute Beispiele. Sie wirken beruhigend auf die Haut und verringern Irritationen.

Wohingegen bei folgenden Inhaltsstoffen genau hingeschaut werden sollte: Kokosöl, Kakaobutter, Weizenkeimöl und Algenextrakt.

 

Einige Beispiele für nicht komedogene Kosmetikprodukte:

 

– Der Hersteller Max Factor hat hautverträgliche Artikel in seinem Sortiment. Zum Beispiel das „Soft Resistant Make-up“.

– Ebenso Artdeco („Mineral Powder Foundation“) kann mit hautverträglichen Produkten überzeugen und auch

– Clinique („Superpowder Double Face Powder“) wartet mit nicht komedogenen Produkten auf. 

Nicht komedogene Produkte der Naturkosmetik

 

Gesichtscremes dienen als Grundlage für das Make-up. Demnach sind sie der Haut am nächsten. Das ausgewählte Produkt sollte dem eigenen Hautbild entsprechen. Wichtig ist eine tägliche Hautpflege. Die Haut muss genügend Feuchtigkeit und Lipide (Fette) speichern, um Unreinheiten zu vermeiden. Fette und Feuchtigkeit müssen in einem ausgewogenen Verhältnis vorhanden sein. Das gilt für alle Hauttypen.

Auch hier etablierten sich einige Hersteller auf dem Markt:

– Santaverde mit dem „Pure Mattifying Fluid“. Es ist wirksam gegen verstopfte Poren und reguliert die Talgbildung.

– Der Hersteller Cattier sorgt mit seiner „Beruhigenden Tagescreme“ dafür, dass die Haut ausreichend Feuchtigkeit bekommt und verhindert so Hitzestaus.

– Ebenfalls eine gute Basis für das Make-up das „Sofort Glättende Fluid“ des Herstellers Sante. Es entspannt die Haut, was im späteren Make-up für optimale Resultate sorgt. Die Haptik der Haut wird als „seidig-glatt“ beschrieben. Damit entsteht, neben einer guten und gesunden Grundlage für das Make-up, auch noch ein angenehmes Körpergefühl.

Öl als Gesichtspflege

 

Speziell Pflanzenöle eignen sich optimal für die Anwendung im Gesicht, da sie wichtige Vitamine enthalten. Diese Öle wirken entgiftend und beugen Entzündungen vor. Da gerade das Gesicht oft von Hautunreinheiten betroffen ist, kann dem mit Pflanzenölen beigekommen werden.

Die Spannkraft der Haut wird erhöht, womit auch die Faltenbildung verzögert wird. Pflanzenöle sind somit ein guter Ersatz für Feuchtigkeitscremes.

Tipp: Schminke und Make-up sollten abends entfernt und anstelle dessen pflanzliches Gesichtsöl aufgetragen werden. Damit entspannt sich die Haut, die Gefahr von Unreinheiten wird reduziert und der optische Alterungsprozess verzögert sich.

Für trockene Haut ist das die beste Wahl. Arganöl mit einem Komedogenitätsgrad von 0 eignet sich hervorragend. Bei unreiner und Mischhaut empfehlen sich Jojobaöl.

Gemieden werden sollten: Kokosöl, Nachtkerzenöl, Olivenöl, Sojaöl und insbesondere Weizenkeimöl. Diese wirken stark komedogen und können die Poren verstopfen sowie Entstehung von Unreinheiten begünstigen.

Liste von komedogenen und nicht komedogenen Ölen

 

Öl

Komedogenitäts-grad

Hauttyp

Arganöl

0

alle Hauttypen

Cacay Öl

0

sensible & trockene Haut

Hanföl

0

unreine & fettige Haut

Kaktusfeigenkernöl

0

starke Anti-Aging-Wirkung, alle Hauttypen

Sheabutter

0

trockene, spröde & entzündete Haut

Blaubeersamenöl

0-1

trockene, reife Haut

Brokolisamenöl

0-1

trockene, reife Haut

Distelöl

0-1

trockene und spröde Haut

Himbeersamenöl

0-1

trockene, reife Haut

Johannisbeersamenöl

0-1

trockene, reife Haut

Gojibeerensamenöl

0-1

ölige Haut

Mohnöl

0-1

trockene, spröde Haut

Sacha Inchi-Öl

0-1

alle Hauttypen

Wassermelonenkernöl

0-1

trockene & empfindliche Haut

Babassuöl

1

alle Hauttypen, fettige Haut

Abyssinian-Öl

1

trockene Haut

Amla-Öl

1

alle Hauttypen, reife Haut

Emu-Öl

1

bei Unreinheiten & Akne, wirkt stark entzündungshemmend

Granatapfelkernöl

1

trockene & reife Haut

Wildrosenöl (bzw.Hagebuttenöl)

1

alle Hauttypen, auch bei Pigmentflecken und Narben

Jojobaöl

1

alle Hauttypen

Neemöl

1

desinfizierend, entzündungshemmend, geeignet als Shampoo-Zusatz, kann aber irritieren

Ringelblumenöl

1

sensible, normale & trockene Haut

Rizinusöl

1

alle Hauttypen

Sanddornöl

1

trockene & reife Haut

Squalan

1

alle Hauttypen

Traubenkernöl

1

Anti-Falten-Pflege, auch für Mischhaut & unreine Haut

Gurkensamenöl

1

trockene & unreine Haut

Kiwisamenöl

1

trockene & reife Haut

Wiesenschaumkrautöl

1

trockene & empfindliche Haut, normale Haut

Mariendistelöl

1

unreine Haut

Erdbeersamenöl

1

reife & trockene Haut

Haselnussöl

1

trockene Haut

Bienenwachs

0-2

sehr spröde & trockene Haut

Sonnenblumenöl

0-2

fettige Haut, Mischhaut

Tomatensamenöl

0-2

alle Hauttypen, trockene Haut

Holunderbeersamenöl

1-2

reife Haut

Guavensamenöl

1-2

trockene Haut

Maracujaöl

1-2

empfindliche Haut

Haferöl

1-2

trockene und spröde Haut

Perillaöl

1-2

reife Haut

Pflaumenkernöl

1-2

trockene & reife HAut

Walnussöl

1-2

fettige, unreine haut

Acai-Beeren-Öl

2

reife Haut

Andirobaöl

2

alle Hauttypen

Amaranthöl

2

trockene, reife Haut

Baobab-Öl

2

trockene, empfindliche Haut

Borretschöl

2

trockene & reife Haut

Buriti-Frucht-Öl

2

reife Haut

Erdnussöl

2

trockene Haut

Macadamianussöl

2

spröde, trockene & sensible Haut

Paranussöl

2

trockene, reife Haut

Preiselbeersamenöl

2

trockene & reife Haut

Grapefruitsamenöl

2

trockene & reife Haut

Karanjaöl

2

alle Hauttypen

Kukuinussöl

2

reife, trockene Haut

Mangobutter/Mangokernöl

2

trockene Haut, Mischhaut

Pfirsichkernöl

2

alle Hauttypen

Pekanussöl

2

alle Hauttypen

Pinienkernöl

2

alle Hauttypen

Kürbissamenöl

2

alle Hauttypen, unreine Haut

Schwarzkümmelöl

2

normale Haut, trockene Haut

Tamanuöl

2

trockene & reife Haut

Reiskleieöl/ Reiskeimöl

2

trockene & spröde Haut

Aprikosenkernöl

2-3

normale, trockene und sensible Haut

Mandelöl

2-3

normale, trockene und sensible Haut

Nachtkerzenöl

2-3

starke Anti-Aging-Wirkung auf trockene & reife Haut

Olivenöl

2-3

sehr trockene Haut

Senföl

2-3

alle Hauttypen

Sapoteöl

2-3

trockene, juckende haut

Sesamöl

2-3

trockene Haut, dient auch als Massageöl

Pfirsichkernöl

2-3

normale, trockene & sensible Haut

Avocadoöl

3

trockene Haut, Massageöl

Baumwollsamenöl

3

trockene & reife Haut

Dattelsamenöl

3

alle Hauttypen, trockene Haut

Maiskeimöl

3

trockene Haut

Sojaöl

3

normale und trockene Haut

Karottenöl

3-4

fettige & unreine Haut, trockene Haut 

Kokosöl

3-4

trockene, spröde Haut

Leindotteröl

3-4

trockene Haut

Marulaöl

3-4

trockene Haut

Cupuacubutter

4

trockene, sensible Haut

Kakaobutter

4

trockene, spröde Haut

Palmöl

4

trockene, reifere Haut

Weizenkeimöl

5

für sehr reife Haut, Kopfhaut

Leinöl

5

trockene, spröde Haut

 

 

Ist Kokosöl komedogen?

 

Kokosöl ist wirksam bei trockener und spröder Haut. Es spendet Feuchtigkeit und enthält reichhaltige Mineralien, Antioxidantien und Vitamine.

Das Öl ist antibakteriell, unterstützt die Rückbildung von Pickeln, Akne und gereizter Haut. Optimal lässt du das Öl über Nacht einziehen. Während des Schlafes regeneriert sich die Haut und das Öl kann seine volle Wirkung entfalten.

Der Grad der Komedogenität von Kokosöl liegt zwischen 3 – 4. Achtung: Dieses Öl kann aufgrund seiner komedogenen Wirkung die Poren verstopfen. Bei Unverträglichkeiten sollte es nicht weiter angewendet werden.

Hier findest du natives Bio-Kokosöl.

Falls dich das Thema rund um die Wunderwaffe Kokosöl interessiert, findest du in dem Beitrag über das Ölziehen sowie im Beitrag über das richtige Gesichtsöl für deinen Hauttyp weitere interessante Informationen und Tipps.

 

Ist Olivenöl komedogen?

 

Der Komedogenitätsgrad von Olivenöl liegt zwischen 2 und 3, ist also mittelstark. Wenn deine Haut empfindlich auf komedogene Inhaltsstoffe reagiert, solltest du das Öl nur vorsichtig und in Maßen benutzen.

Das Öl enthält viele Inhaltsstoffe, die optische Alterungsprozesse entschleunigen können. Wie Kokosöl wirkt es trockener Haut entgegen.

Olivenöl enthält die essentiellen Vitamine A und E, wobei letzteres sogar Hautkrebs vorbeugen kann (so der derzeit lautende Forschungsstand).

Das Besondere am Olivenöl: Wer es auf einen Sonnenbrand aufträgt, unterstützt die Regeneration der geschädigten Hautzellen. Dasselbe gilt auch für Narben und Dehnungsstreifen, die damit merklich verblassen.

Tipp: Das Öl sollte vor dem Gebrauch erwärmt werden. So wirkt es Dank seiner Inhaltsstoffe noch effizienter.

Hier findest du natives und kalt gepressten Olivenöl.

Ist Rizinusöl komedogen?

 

Rizinusöl enthält viele ungesättigte Fettsäuren und hilft, Augenringe und Falten zu verringern. Mit Apfelessig oder Kartoffelsaft kombiniert hilft es wirksam gegen altersbedingte Pigmentflecken. 

Es besitzt einen sehr niedrigen Komedogenitätsgrad von 1 und kann somit unbedenklich angewendet werden. Rizinusöl eignet sich für alle Hauttypen und ist eine ideale Ergänzung zur täglichen Hautpflege.

Du kannst das Öl zum Abschminken benutzen oder auch mit deiner normalen Tagespflege mischen. Rizinusöl sollte am besten nicht pur auf die Haut aufgetragen werden, da es die Haut ansonsten auf Dauer austrocknen kann. 

Beim Kauf von Rizinusöl solltest du darauf achten, dass dieses kaltgepresst ist, um eine möglichst hohe Qualität zu gewährleisten.  

Hier findest du ein kaltpresstes Rizinusöl in Bio-Qualität. 

Ist Moringaöl komedogen?

Von seinen Eigenschaften her ähnelt Moringaöl dem menschlichen Hautfett. Es ist feuchtigkeitsspendend und bekämpft freie Radikale. Diese sind ursächlich für die Alterung der Haut. Auch Hautunreinheiten wie Pickel und Akne gehen deutlich zurück.

Moringaöl hat einen sehr niedrigen Komedogenitätsgrad und kann bedenkenlos als Ergänzung zur täglichen Hautpflege eingesetzt werden.

 

Moringaöl Inhaltsstoffe

Neben dem positiven Einfluss auf die Haut ist Moringaöl auch für seine gesunde Wirkung für den ganzen Körper bekannt. Moringaöl verfügt über eine sehr hohe Menge an Vitamin A, B, C und E. Es enthält 7 mal mehr Vitamin C als Orangen und besitzt einen höheren Folsäureanteil als Rinderleber. Außerdem enthält Moringaöl ungefähr 100 Vitalstoffe wie sekundäre Pflanzenstoffe, Balaststoffe, Mineralien und Spurenelemente. Besonders Zink und Eisen sind in hoher Menge enthalten.

Als weiteren Pluspunkt bietet Moringaöl einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, welche essentiell für den menschlichen Körper sind. Auch die im Moringaöl enthaltene Ölsäure, Linolsäure, Arachin, Palmitin und Stearin tragen dazu bei, dass das Moringaöl eine äußerst positive Wirkung auf den menschlichen Organismus hat und die Gesundherhaltung des Körpers unterstützt.

 

Moringaöl Wirkung

Moringaöl dient als vitaminreiche Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung. Durch die antioxidative Wirkung wird der Alterungsprozess verlangsamt, sodas Moringaöl perfekt als Anti-Aging-Mittel verwendet werden kann. 

Durch die entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften beschleunigt Moringaöl den Heilungsprozess sowie die Kollagenbildung der Haut. 

Die in Moringaöl enthaltenen Aminosäuren sorgen für schöne Haare und feste Fingernägel sowie gesunde Zähne. Auch die Verdauung sowie der Stoffwechsel werden angekurbelt und die Entgiftung des Körpers angeregt. Somit kann Moringaöl unterstützend zur Gewichtsabnahme verwendet werden. 

Weiterhin hat Moringaöl eine ausgleichende Wirkung auf den Bluzucker, Blutdruck sowie Cholesterin und kann Krebs vorbeugen.  Auch bei Gelenkbeschwerden wirkt Moringaöl lindernd. 

 Hier findest du ein hochwertiges kaltgepresstes Moringaöl. 

Ist Aloe-Vera-Öl komedogen?

 

Aloe-Vera-Öl ist eine gute Wahl, wenn die Haut gereizt, entzündet oder verletzt ist. Es hilft bei der Regeneration sowohl von Insektenstichen, als auch beim Sonnenbrand und lindert die Auswirkungen diverser Hauterkrankungen. Aloe-Vera-Öl behandelt nicht nur Hautschäden, sondern kurbelt darüber hinaus die Bildung neuer Hautzellen an.

Aloe-Vera-Öl wirkt nicht komedogen und wirkt sich daher positiv auf das Hautbild aus. Der Bildung von Unreinheiten wird vorgebeugt und Rötungen reduziert.

Da Aloe Vera viele Vitamine enthält – unter anderem die Vitamine A, B1, B2, B6, B12, C und E – erzielt es positive Effekte auf der Haut und trägt dazu bei, dass das Hautbild reiner und frischer wirkt. Die Mineralstoffe Calcium, Magnesium und Zink tragen ebenso zu der regenerativen und aufbauenden Wirkung von Aloe Vera bei. Umwelteinflüsse werden abgewehrt und der Alterungsprozess der Haut kann verlangsamt werden.

Hier findest du ein hochwertiges Aloe-Vera-Öl. 

Ist Karottenöl komedogen? 

Karottenöl ist reich an dem wertvollen Vitamin A und Provitamin A sowie an Carotin, dem Naturfarbstoff der Karotte. Das Carotin hat aufgrund der Anntioxidantien einen zellschützenden Effekt auf die Haut und bewahrt somit ein jugendliches Aussehen. Karottenöl wird als Anti-Aging-Mittel eingesetzt, da es einen straffenden und erfrischenden Effekt auf die Haut hat.

Bei Unreinheiten und Akne wirkt Karottenöl entzündungshemmend und beugt der Entstehung von Pickeln vor. Wird es regelmäßig angewendet, kann fettige Haut durch die leicht trocknende Wirkung des Karottenöls profitieren.

Der Komedogenitätsgrad von Karottenöl liegt bei 3 bis 4 und ist geeignet für fettige und unreine Haut.

Außerdem kann Karottenöl auch als natürliches Bräunungsmittel angewendet werden, da die orangene Farbe die Haut leicht getönt und gesund erscheinen lässt. Karottenöl ist ein natürlicher Ersatz für chemische Bräunungscremes.

In den Haaren angewendet kann Karottenöl der Bildung von Spliss vorbeugen, da es die Haarspitzen geschmeidig weich macht. Außerdem zaubert es einen schönen Glanz in die Haare und lässt sie gepflegt aussehen.

Hier findest du ein kaltgepresstes Bio-Karottenöl.

Weitere spannende Fakten und Tipps findest du in dem Beitrag über Haut-und Haarpflege mit Karottenöl .

Ist Arganöl komedogen?

Arganöl ist als Kosmetikum sehr populär und wird schon seit mehreren hundert Jahren als Hautpflege genutzt. Das Öl wirkt feuchtigkeitsspendend und entzündungshemmend. Es beruhigt die Haut und mildert Irritationen sowie Rötungen.

Besonders trockene Haut profitiert von der ausgleichenden und belebenden Wirkung des Arganöls. Bei fettiger Haut reguliert Arganöl die Talgproduktion und kann so einem übermäßigem Glanz entgegenwirken.

Des Weiteren ist Arganöl  reich an Antioxidantien, Vitamin E und essentiellen Fettsäuren. Diese wirken auf die Haut straffend und antibakteriell.

Da Arganöl nicht komedogen ist (Komedogenitätsgrad 0), ist es für alle Hauttypen, besonders aber auch für Problemhaut gut geeignet. 

Ist Tamanuöl komedogen?

Das Tamanu-Öl besteht aus verschiedenen Ölsäuren, welche eine positive Wirkung auf Haut und Körper haben. Die enthaltene Linolsäure ist wichtig für den Wasserhaushalt sowie die Haut, Palmitinsäure unterstützt den Fettstoffwechsel und Stearinsäure wird oft in Kosmetika genutzt.

Tamauöl hat eine wundheilende Wirkung und wirkt zudem entzündungshemmend. Es hilft wirksam gegen Pickel und Akne und kann Narmen reduzieren. 

Durch die antioxidative Wirkung kann Tamanuöl die Hautalterung verlangsamen und der Entstehung von Falten vorbeugen. Zudem kann es UV-Schäden durch zu viel Sonne reparieren.

Da Tamanuöl einen hohen Fettgehalt aufweist, spendet es besonders bei trockener Haut intensive Feuchtigkeit und sorgt für ein ausgeglichenes Hautbild.

Tamanuöl besitzt einen Komedogenitätsgrad von 2 und wirkt somit nur leicht komedogen.

Hier findest du ein kaltgepresstes Bio-Tamanuöl. 

Ist Sheabutter komedogen?

 

Sheabutter ist reich an Vitaminen, Mineralien und diversen Ölsäuren. Sie trägt dazu bei, Zellen zu regenerieren und wieder aufzubauen. Die Haut wird gepflegt und intensiv mit Feuchtigkeit versorgt.

Wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin E, Omega-3-Fettsäure, Allantoin und Beta-Carotin sorgen für die stark heilende und pflegende Wirkung von Sheabutter. Auch bei Hautproblemen wie Neurodermitis wirkt Sheabutter beruhigend und mildert den Juckreiz. 

Oft wird Sheabutter sogar als Allheilmittel bezeichnet, da es sogar bei kleinen Verbrennungen heilend wirkt, Narben weicher und elastischer werden lässt und die Haut mit einem natürlichen Lichtschutzfaktor sogar vor der schädlichen UV-Strahlung schützt.

Sheabutter ist nicht komedogen und gut verträglich für alle Hauttypen. Besonders profitiert jedoch trockene Haut von der reichhaltigen Sheabutter.

Hier findest du eine unraffinierte biologische Sheabutter. 

Karottenöl: Der Beauty-Allrounder für Haare und Haut

Karottenöl: Der Beauty-Allrounder für Haare und Haut

Es ist schon länger bekannt, dass das Carotin der Karotte die menschliche Sehkraft unterstützt. Und das leuchtend-orangene Öl kann noch so viel mehr.
Derzeit erfreut sich das Karottenöl als Beauty-Wunderwaffe für Haut und Haare großer Beliebtheit: Das Wirkstofföl der Karotte soll nicht nur für ein ebenmäßiges Hautbild sorgen, sondern auch die Haare seidig weich und glänzend pflegen.

Als Ersatz einer Foundation zaubert es auch im Winter etwas Farbe ins Gesicht. Hier erfährst Du unter anderem, was Karottenöl überhaupt ist und was Du bei seiner Anwendung beachten solltest.

Was ist Karottenöl?

 

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Varianten des Karottenöls.

Das ätherische Karottenöl mit seiner gelblichen Farbe ist flüssig und besitzt einen würzigen und erdigen Geruch, der an Pfeffer erinnert. Unter dem Namen Karottensamenöl oder „Carrot Seed Oil“ ist das Wirkstofföl in kleinen Mengen von 5 bis 25 Milliliter im Handel erhältlich.

Der Ölauszug oder Mazerat aus zerkleinerten Karottenwurzeln ist die zweite Variante des Öls. Dieses Karottenöl weist eine leuchtend orange Färbung auf. Die Mischung aus dem Extrakt von Karotten und einem Basisöl wie Sojaöl kann im Handel in Mengen von 50 bis 250 Milliliter erworben werden.

Bezüglich ihrer Anwendung unterscheiden sich die beiden Öl-Varianten ziemlich voneinander. So kann das Mazerat ohne Weiteres großzügiger und unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden. Das Carrot Seed Oil musst Du selbst mit einem Öl wie Mandelöl oder Sojaöl zusammenmischen, bevor Du es tröpfchenweise verwenden kannst.

Woraus besteht Karottenöl?

 

1.) Das ätherische Karottensamenöl

 

Der Extrakt des ätherischen Karottensamenöls wird per Wasserdampfdestillation aus den zerkleinerten Samen der Pflanze hergestellt. Mithilfe von Wasserdampf wird dabei das Öl entzogen, welches dann aufgefangen und gefiltert wird.

Karotten enthalten einen sehr geringen Anteil von ätherischen Ölen – der Ertrag liegt in etwa bei einem Prozent.

 

2.) Basisöl mit Karottenextrakt

 

Unter der Bezeichnung „Karottenöl kaltgepresst“ können in Handel Ölmischungen erworben werden. Hierbei handelt es sich um ein Trägeröl wie Sojaöl oder Sonnenblumenöl, dem das Extrakt der Karotte hinzugefügt wurde.

Bei diesen Mazeraten ist manchmal jedoch nicht ersichtlich, welche Menge Basisöl im Produkt enthalten ist.

Wie kann Karottenöl angewendet werden?

 

Grundsätzlich solltest Du das Öl nur äußerlich anwenden. Dazu reinige wie gewohnt deine Haut, bevor Du sie mit Karottenöl einreibst. Als Gesichtspflege kann das Öl sowohl morgens als auch abends wie eine Creme verwendet werden. Über Nacht kann das Öl besonders gut einziehen. Deswegen kannst Du abends auch etwas mehr Öl auf deine Haut auftragen. Durch das morgendliche Auftragen erlebt deine Haut einen natürlichen Frischekick. Achte allerdings auf eine sparsame Dosierung, damit dein Gesicht nicht zu sehr glänzt. 

EIn Trick besteht darin, das Gesicht nach der Reinigung nicht vollständig abzutrocknen und das Karottenöl dann auf die noch feuchte Haut aufzutragen. Somit zieht das Öl besser ein und hinterlässt einen nicht so glänzenden Film auf der Haut. 

Wenn du die ölige Textur nicht so gern magst, kannst du einige Tropfen des Öls auch mit deiner normalen Tages- und Nachtpflege mischen und diese dann auf dein Gesicht und Dekollete auftragen.

Hauptsächlich wird Karottenöl als Gesichtsöl beworben. Tatsächlich kannst Du es am ganzen Körper anwenden. Lediglich die Augenpartie sollte ausgespart werden.

 

Möchtest Du das Öl als Haarpflege nutzen, gehe folgendermaßen vor:

Feuchte deine Haare an
– Verteile das Öl auf deine Kopfhaut
– Versorge auch deine Haarspitzen mit dem Öl
– Verteile nun das Öl auf dein gesamtes Haar
– Lasse nun das Karottenöl eine Viertelstunde einwirken
Spüle deine Haare gründlich mit lauwarmen Wasser

 

Du kannst das Öl auch nur als zusätzlichen Glanz-Macher in den Haarspitzen verteilen und sparsam in die Längen geben. 

Wenn Du eine trockene Kopfhaut besitzt, welche zu Schuppen neigt, solltest Du das Öl sehr sparsam verwenden. Das gilt auch, wenn Du sehr helles Haar besitzt. Denn die Carotine des Öls können deine Kopfhaut verfärben.

Welche Wirkung kannst Du mit Karottenöl erzielen?

 

Haut: Anti-Aging, Teint, Farbe, Unreine Haut, Feuchtigkeit

Karottenöl pflegt, verjüngt und strafft deine Haut. Es versorgt Deine Haut mit Feuchtigkeit und macht sie geschmeidig und angenehm weich. Das Öl besitzt auch einen leichten Bräunungseffekt. Deshalb findest es sich auch in manchen Sonnencremes. Das Carotin verhilft müder und blasser Haut mit der Zeit zu mehr Frische und Farbe.

Durch das Provitamin A wird die Zellerneuerung angeregt. Die Antioxidantien bieten einen guten Schutz vor Keimen und Infektionen. Mithilfe des Öls klingen Entzündungen ab und der Entstehung von Pickeln und Ekzemen wird vorgebeugt. Wenn Du zu fettiger und unreiner Haut neigst, wirst Du auch von der leicht trocknenden Wirkung des Öls profitieren.

Tipp: Aufgrund seines Bräunungseffektes solltest Du das Karottenöl zunächst an einer nicht exponierten Körperstelle austesten, bevor Du es das erste Mal im Gesicht anwendest.

 

Haare: Glanz, Geschmeidigkeit, Stärkung der Spitzen

Deine Haare werden durch das Karottenöl bis in die Spitzen gestärkt. Die Verwendung des Öls eignet sich als Helfer, der dafür sorgt, dass der Haarspliss reduziert wird und dein Haar gegen Schädigungen schützt. Dein Haar wird gepflegt und erhält zusätzlichen Glanz. Außerdem fühlt  es sich wunderbar weich und geschmeidig an. 

Welche Inhaltsstoffe stecken in Karottenöl?

 

Neben Carotin, Vitamin A, Antioxidantien ist auch die Vorstufe von Vitamin A, das sogenannte Provitamin A im Karotten-Ölauszug enthalten. Des Weiteren befinden sich sowohl gesättigte als auch ungesättigte Fettsäuren wie Linolsäure und Ölsäure im Produkt.

Ebenso sind Anteile an Vitamin C, B1, B2, B6 und Kalium im Öl enthalten. Im ätherischen Karottensamenöl befinden sich zudem Carotol, Geranylacetet, Pinen-Isomere, Linalool, Geraniol und Limonen.

 

 

Welche Vorteile besitzt Karottenöl?

 

In vielen Kosmetikprodukten verstecken sich oft Inhaltsstoffe wie Weichmacher, Filmbilder, Mikroplastik, Mineralstoffe und Peelingstoffe.

Im Gegensatz dazu ist Karottenöl ein natürliches Pflegeprodukt, das Du (fast) bedenkenlos benutzen kannst. Vor allem schadet es auch der Umwelt nicht.

Wie kannst Du Karottenöl selbst herstellen?

 

Wenn Du kein fertiges Produkt kaufen möchtest, kannst Du dein eigenes Karottenöl auch selber herstellen.

Dazu benötigst Du folgende Zutaten:

– 200 Milliliter kalt gepresstes Öl wie Sesamöl, Mandelöl, Sojaöl oder Jojobaöl– eine mittelgroße Bio-Karotte– einen Topf– ein Geschirrtuch– ein größeres Einwegglas

Dein eigenes Karottenöl kannst Du mit diesen zwei Varianten zubereiten.

 

Variante für die sofortige Nutzung:

 

Erhitze zunächst einen Topf mit Wasser. Nebenbei kannst Du die Karotte schälen und zu Raspeln reiben. Gib diese zusammen mit dem Öl in das Einweg-Glas und stelle dieses in das erwärmte Wasserbad.

Rühre das Öl-Karotten-Gemisch des Öfteren um und achte auf die Wassertemperatur. Das Wasser soll nur heiß sein und nicht kochen.

Wenn das Öl eine orange Färbung angenommen hat und die Raspeln weich sind, bist Du fertig. Nun kannst Du das Öl durch ein Geschirrtuch in ein Gefäß abfüllen.

 

Variante mit 3 Wochen Ruhezeit:

 

Das Sesamöl kannst Du in einem Topf bei niedriger Temperatur erwärmen. Wie auch bei der anderen Version gehört die Karotte geschält und gerieben.

Fülle die Karottenraspel in das Einwegglas und leere das lauwarme Öl darüber. Achte darauf, dass das Öl die Raspeln vollständig bedeckt.

Stelle das Glas nun an einen warmen Platz in deiner Wohnung. Vermeide dabei Orte mit direkter Sonneneinstrahlung.

Nach drei Wochen kannst Du das Öl durch ein Geschirrtuch abseihen.

Tipp: Durch die mäßige Wärmezufuhr verliert das Öl keine wichtigen Inhaltsstoffe.

Wo kannst Du Karottenöl kaufen?

 

Wenn Du Dir dein Karottenöl nicht selbst herstellen möchtest, kannst Du es Dir bei deinem Händler des Vertrauens kaufen.

Bei einem hochwertigen Öl wie einem in Bio-Qualität, kannst Du sicher sein, dass sich keine Pestizide und andere chemische Zusatzstoffe im Karottenöl befinden. Ebenso beachtet gehört das Basis- beziehungsweise Trägeröl, mit dem der Karottenextrakt gemischt wurde.

Bevor Du ein Produkt kaufst, solltest Du auf eine Zertifizierung für Naturkosmetik wie dem Siegel von BDIH, Natrue, Ecocert, Demeter oder Vegan achten. Auch die Liste der Inhaltsstoffe zeigt, ob sich im Produkt synthetische Stoffe befinden.

 

Einige Hersteller und ihre Produkte:

Erdenstolz: „Bio Karottenöl“ mit Pipette, kalt gepresst, 50 ml

DIADERMA: „Karottenöl“, 30 ml, bei Rossmann und DM erhältlich

NCM: „Bio Karottenöl“, Bio und Eco zertifiziert, 50 ml

Morimax: „Karottenöl“, kalt gepresst, 150 ml

Was muss bei der Anwendung von Karottenöl beachtet werden?

 

Bei der Nutzung von Karottenöl solltest Du immer seine färbende Wirkung beachten. Während der Anwendung verwendest Du am besten ein Handtuch oder schwarze Bekleidung. Die Flecken des Öls sind sehr hartnäckig und lassen sich entweder schlecht oder gar nicht mehr entfernen.

Karottenöl kann die trockenen oder schuppige Kopfhaut verfärben. Deshalb sollte das Öl an besonders trockenen Hautstellen sehr sparsam verwenden.

Aber keine Sorge: Deine Haare verfärben sich nicht durch die Verwendung des Öls.

 

Hier findest du weitere Beiträge zum Thema natürliche Haarpflege: Haare schonend aufhellen mit Aufhellungsöl und Saure Rinse für glänzende Haare

Wimperserum: Das Geheimnis langer, dichter Wimpern

Wimperserum: Das Geheimnis langer, dichter Wimpern

Welche Frau träumt nicht von langen und dichten Wimpern? Mittlerweile gibt es viele Wege, um Traumwimpern zu erreichen – von Fake Lashes über Wimpernwelle und Wimpernverlängerung bis hin zu Wimpern Extensions und wachstumanregenden Ölen.

Eine vielversprechende Methode, um auf natürliche Weise schöne dichte und lange Wimpern zu erreichen, sind Wimpernseren. Doch halten diese auch, was sie versprechen? Und wie wendet man Wimpernseren an, damit sie ihre volle Wirkung entfalten können?

Was ist ein Wimpernserum?

Wimpernseren als Beautyprodukte lassen deine Wimpern nicht nur schneller, sondern auch dichter wachsen. Dafür sorgen spezielle wachtumsfördernde Inhaltsstoffe, welche das Wimpernwachstum anregen und verstärken.

Weitere Inhaltsstoffe verlängern zudem auch die Lebensdauer deiner einzelnen Wimpernhaare. In der Regel fällt ein Wimpernhaar nach etwa 150 Tagen aus. Das Serum sorgt dafür, dass deine Wimpernreihen auch keine Länge einbüßen, wenn mehrere Wimpernhaare gleichzeitig ausfallen.

Zusätzlich enthalten Wimpernseren Pflegestoffe. Diese unterstützen die Gesundheit deiner einzelnen Wimpernhaare und pflegen sie weich und geschmeidig.

Wie werden Wimpernseren angewendet?

 

Die Wirkung eines guten Präparats überrascht. Denn durch eine regelmäßige Anwendung erhältst du nicht nur lange Wimpern, sondern auch dichte Wimpern.

Mithilfe eines Applikators oder eines kleinen Pinsels trägst du die transparente Flüssigkeit des Serums auf deinen Wimpernansatz auf. In der Regel reicht es, wenn du das Präparat einmal täglich verwendest. Lies dir die Produktinformation deines Serums aufmerksam durch. Dort erfährst du, ob das Produkt am Morgen oder am Abend aufgetragen werden soll.

 Nach etwa acht bis zwölf Wochen Behandlungsdauer solltest du dein Ziel erreichen. Das bedeutet, dass du nach dieser Zeit das Resultat nicht mehr steigern kannst.

 Grundsätzlich braucht es nun keine tägliche Anwendung mehr. Trotzdem solltest du die Behandlung fortsetzen, damit du auch weiterhin lange und dichte Wimpern dein Eigen nennen kannst. In deiner Serum-Anleitung findest du genau beschrieben, wie oft du das Produkt verwenden musst, damit dir das Endresultat erhalten bleibt.

Welche Wirkung kann mithilfe eines Wimpernserums erzielt werden?

 

Die Inhaltsstoffe der Wimpernseren regen die Haarwurzeln an und steigern deren Aktivität. Weitere Nähr- und Pflegestoffe unterstützen das gesunde und kräftige Wachstum der Wimpernhaare. 

Die verschiedenen Serum-Wirkstoffe aktivieren oder reaktivieren die einzelnen Haarfollikel. Zusätzlich verlängern sie die Wachstumsphase der Wimpernhaare. Das ermöglicht ein schnelleres und kräftigeres Wachstum der Wimpern. 

Jedes einzelne Wimpernhaar wird gestärkt, ein vorzeitiger Wimpernausfall wird gestoppt. Darüber hinaus verstärken Wimpernseren die Pigmentierung der Haare. Infolgedessen erhältst du füllige und lange Wimpern.

 Die zarte Haut deines Augenlids ermöglicht den Wirkstoffen des Wimpernserums, zu den Haarfollikeln durchzudringen. Auf deiner Kopfhaut würde das Präparat nicht mehr funktionieren.

Tipp: Wusstest Du, dass Wimpernseren auch auf den Augenbrauen angewandt werden können? Damit kannst Du das natürliche Wachstum deiner Augenbrauenhaare unterstützen. Sogar dünne und kraftlose Haare lassen sich auf diese Weise wieder reaktivieren. Eine Bürste eignet sich am besten, um die Flüssigkeit auf der Augenbraue zu verteilen.

Welche Wirkstoffe kommen in den verschiedenen Wimpernseren zum Einsatz?

 

Jedes Wimpernserum enthält eine Kombination aus unterschiedlichen wachstumsfördernden und pflegenden Wirkstoffen. Die Wirksamkeit eines Serums hängt immer von den verwendeten Inhaltsstoffen ab.

Grundsätzlich können Wimpernseren in diese drei Gruppen eingeteilt werden: Seren mit Prostaglandin, Black Sea Rod Oil sowie natürliche Öle. 

Wimpern-Seren mit dem Gewebshormon „Prostaglandin“

 

Der am häufigsten verwendete Wirkstoff in dieser Produktkategorie ist das Prostaglandin-Analoga. Ursprünglich wurde das synthetisch hergestellte Prostaglandin bei der Behandlung des grauen Stars in der Augenheilkunde eingesetzt. Dort wurden seine positiven Nebenwirkungen wie verstärktes Wimpernwachstum beobachtet. Seitdem wird es streng dosiert als sogenannter Motor von verschiedenen Wimpernseren genutzt.

Unter anderem enthalten folgende Produkte diesen Wirkstoff:

– Orphica: „Realash Eyelash Enhancer“

– Jeuxlore: „Superlative Lash“

– M2: „Lashes Magic Eyes“

– Dr. Massing: „Long Lashes“

– Eyecatcha: „Eyelash Booster vegan“

– Revitalash: „Advanced Eyelash Conditioner“

– Long 4 Lashes: „ Eyelash Serum“

– Aphro Celina: „Eyelashserum“

– Tolure: „HairPlus“

Vorteile des Wirkstoffes Prostaglandin:

 

Das Prostaglandin verstärkt bei 98 Prozent seiner Nutzer das Wachstum der Wimpern- und Augenbrauenhaare. Dadurch erhalten die Augen mehr Ausdrucksstärke. Die Anwenderinnen von Produkten mit diesem Wirkstoff schwärmen von ihrem natürlichen Wimpern-Look. Außerdem kann die Behandlung jederzeit abgebrochen werden.

 

Nachteile des Wirkstoffes Prostaglandin:

 

Die Tatsache, dass es sich bei diesem Wirkstoff um ein Gewebshormon handelt, regt offline wie online zu zahlreichen Diskussionen an. Hauptsächlich geht es um die Frage, ob der Wirkstoff nicht als ein medizinisches Produkt deklariert werden soll. Aufgrund der kurzen Verfügbarkeit am Markt gibt es derzeit (Stand Januar 2020) noch keine Langzeitstudien.

Eine Behandlung mit Prostaglandin solltest Du während einer Schwangerschaft und in der Stillzeit vermeiden.

Verfärbungen der Augenlider sind möglich. Diese sind von Person zu Person unterschiedlich stark ausgeprägt.

Wimpernseren mit dem Wirkstoff „Black Sea Rod Oil“

 

Einige wenige Hersteller nutzen das Korallenextrakt Black Sea Rod Oil. Mit diesem natürlichen Rohstoff wird ein nahezu gleiches Wimpernwachstum wie bei der Verwendung von Prostaglandin-Produkten erreicht.

Folgende Produkte enthalten diesen Wirkstoff:

– GL: „Active Grow“

– Eyecatcha: „Wimpernserum“

 

Vorteile dieses Wirkstoffes:

 

Black Sea Rod Oil wird als starker Wimpern-Booster sehr geschätzt. Das Produkt verhilft 97 Prozent seiner Anwender zu dichteren und längeren Wimpern. Der natürliche Wirkstoff ist für den menschlichen Organismus unbedenklicher, da er frei von Hormonen ist.

Nachteile dieses Wirkstoffes:

 

Der Rohstoff ist um einiges teurer als Prostaglandin. Da liegt unter anderem daran, dass es weltweit nur wenige Produzenten dieses Extrakts gibt. Um die Nachhaltigkeit bei der Gewinnung und dem Anbau zu gewährleisten, müssen zudem sehr viele Auflagen berücksichtigt werden.

Veganer werden an diesem Produkt keine Freude haben, da Korallen zu den Nesseltieren zählen.

Präparate mit natürlichen Ölen

 

Als Alternative bieten sich auch Wimpernseren an, in denen kalt gepresste Öle wie Rizinusöl oder Arganöl und zumindest ein Peptid vorkommen. Mit diesen erzielen einige Anwender auch sehr schöne Ergebnisse.

Die Zufriedenheit mit diesen Produkten liegt bei über 80 Prozent. Und in einigen Produkttests befindet sich auch das eine oder andere natürliche Präparat auf den vorderen Rängen.

 

– Satin Natural: „Bio Eyelash Serum“

– Kikilash: „Wimpernserum Infinity“

– NaBeauty: „Wimpernserum“

Welche Pflegesubstanzen werden in den Präparaten verwendet?

 

Neben dem eigentlichen Wirkstoff befinden sich auch andere Inhaltsstoffe in einem Serum, wie zum Beispiel: Biotin, Hyaluronsäure, Pflanzenextrakte, Panthenol, Koffein, Vitamine, Proteine, Peptide oder Aminosäuren.

Diese Substanzen versorgen die Wimpernhaare mit wichtigen Nährstoffen, Feuchtigkeit und weiteren Antioxidantien. Die Wimpernhaare werden mit dieser Pflege widerstandsfähiger und elastischer. Die Haarwurzeln sitzen fester und die einzelnen Wimpernhaare brechen nicht so leicht ab.

Wirf am besten einen Blick auf die Inhaltsstoffe des Serums, bevor Du es kaufst. Es empfiehlt sich nicht, ein Produkt zu kaufen, in denen keine Pflegestoffe vorhanden sind.

Welche Nebenwirkungen können bei Wimpernseren auftreten?

 

Bestenfalls wurde das Produkt deiner Wahl auf seine Augen- und Hautverträglichkeit überprüft.

Die Seren können Verfärbungen an deinen Augenlidern, deiner Iris und an deinen Kontaktlinsen herbeiführen. Deshalb solltest Du bei der Anwendung darauf achten, dass die Flüssigkeit des Serums nicht in dein Auge rinnt. Sollte dieser Fall doch eintreten, dann spüle Dir dein Auge mit reichlich Wasser aus.

 

Bei der Verwendung der Präparate kann es zu diesen Unverträglichkeitsreaktionen kommen:

 

– Rötung

– Brennen

– vermehrter Tränenfluss

– Schwellungen

– Juckreiz

– Lidrandentzündung

– verstärkter Wimpernausfall

 

Mit einem hochwertigen Serum kannst Du das Risiko einer solchen Unverträglichkeit stark duzieren. Lies dir am besten vorher Produktrezensionen sowie die Gebrauchsanleitung und Hinweise des Herstellers durch.

Beautytrick Aufhellungsöl: Schonend die Haare aufhellen

Beautytrick Aufhellungsöl: Schonend die Haare aufhellen

Viele Frauen kennen den Wunsch nach einer neuen Haarfarbe. Es tut gut, immer wieder etwas Neues auszuprobieren und seinen eigenen Stil zu finden, der zu einem passt. Besonders beliebt ist das Aufhellen der Haare, wobei viele verschiedene Blond-Nuancen möglich sind. Die gängigste Methode ist das blondieren mittels Haarfärbemitteln. Dabei erzielt man das stärkste Ergebnis, allerdings werden deine Haare auch stark beansprucht und können bei unzureichender Pflege spröde und trocken werden.

Wenn du deine Haare nur dezent und schonend aufhellen und einen sonnengeküssten Touch erzielen möchtest, sind Aufhellungsöle für die Haare eine gute Alternative für dich. Diese trocknen die Haare nicht aus und können deine Strähnen bis zu mehreren Nuancen aufhellen. 

Was ist ein Aufhellungsöl?

 

Ein Aufhellungsöl ist ein Mittel, mit dem du deine Haare zum Strahlen bringen kannst. Es ist eine Alternative zu einer Blondierung beim Friseur für all diejenigen, die ihre Haare nur um einige Nuancen aufhellen möchten. Dadurch ist es schonend in der Anwendung und besonders für dich geeignet, wenn du noch keine Erfahrungen mit dem Haarefärben hast.

Du kannst austesten, wie deine Kopfhaut und deine Haarstruktur auf das Mittel reagiert und ausprobieren, ob dir eine hellere Haarfarbe steht. Ein weiterer Vorteil ist, dass du beim Ergebnis immer noch gesunde Haare hast.

Wie wird das Öl angewendet?

 

Jedes Aufhellungsöl ist individuell in der Anwendung, genauso, wie auch das Ergebnis bei jeder Frau anders ausfällt. Doch meistens wird das Haaröl in die handtuchtrockenen Haare gegeben. Dabei kannst du entscheiden, ob du es in die gesamten Haare oder nur einzelne Strähnen geben willst. Einen schönen Effekt kann es auch haben, wenn du lange Haare hast und das Öl in deine Längen einarbeitest. Da die Haare nicht zu sehr aufgehellt werden, kannst du leicht einen schönen Übergang von dunkel zu hell in deine Haare zaubern.

Das Öl muss circa fünfzehn bis zwanzig Minuten einwirken – auch das kommt immer auf das jeweilige Produkt an. Anschließend wäscht du deine Haare aus und verwendest am besten eine Haarmaske oder einähnliches Pflegeprodukt. Denn das Aufhellungsöl ist zwar nicht so schädlich, wie eine Blondierung, allerdings können deine Haare dennoch strapaziert werden.

Anschließend kannst du deine Haare trocknen und frisieren, wie es dir beliebt.

Für welche Haare eignet sich Aufhellungsöl?

 

Wenn du deine Haare aufhellen möchtest, spielt die Länge, die Dicke und die Struktur der Haare keine große Rolle. Allerdings kann deine Naturhaarfarbe einen Einfluss auf das Ergebnis haben. Am besten ist es, wenn deine Haare schon von Natur aus relativ hell sind. So nehmen sie das Aufhellungsöl besser an und man sieht einen besseren Effekt. Bei dunklen Haaren kann es vorkommen, dass sie Aufhellung durch das Öl nicht stark genug ist und man keinen nennenswerten Unterschied erkennt.

Aber ob du lange Haare, kurze Haare, glatte oder gewellte hast, ist nicht wichtig. Du solltest nur darauf achten, dass du, wenn du lange Haare hast, mehr Öl für die Aufhellungs benötigst.

Wie lange hält das Ergebnis?

Das Aufhellungsöl ist im Gegensatz zu Haartönungen keine vorübergehende Veränderung, sondern bleibt dauerhaft in den Haaren enthalten. Es ist keine Farbe, die sich um das Haar legt und nach einigen Haarwäschen wieder auswäscht. Die Aufhellung bleibt erhalten und muss herauswachsen, wenn du sie nicht mehr in deinen langen Haaren haben möchtest.

Allerdings fällt beim Aufhellungsöl der Ansatz nicht besonders auf, da die Haare schonend aufgehellt werden und ein weicher Übergang geschaffen wird.

Was sind die Vorteile von Aufhellungsölen?

 

Im Vergleich zu handelsüblichen Blondierungen ist Aufhellungsöl weniger aggresiv zu deinen Haaren. Die Haare werden nach und nach schonend aufgehellt und durch das Öl zusätzlich gepflegt.

Du kannst das Aufhellungsöl nach Belieben dosieren und somit den Grad der Aufhellung selbst bestimmen. Ob du nur deine Spitzen aufhellen möchtest oder auch deine Längen – es liegt alles in deiner Hand.

Wo kann man Aufhellungsöle kaufen?

Die verschiedenen Öle gibt es normalerweise überall, wo es Haarpflege- und färbeprodukte gibt. Dazu gehören Drogeriemärkte, Boutiquen, der Fachhandel, aber auch in manchem gut ausgestatteten Supermarkt kannst du das Öl finden.

Auch deinen Friseur kannst du nach guten Produkten fragen. Da er ein Fachmann ist, kann er dich beraten und am besten einschätzen, welches Produkt sich für deine Haare eignet.

Wenn du bei dir im Umkreis nicht fündig wirst, ist das Internet eine gute Option. In vielen Onlineshops kannst du dir die verschiedensten Produkte ansehen und bestellen. Praktisch ist hier auch, dass du dir auf vielen Seiten Kundenbewertungen durchlesen kannst von Frauen, die ebenfalls mit dem Produkt ihre Haare aufhellen wollten. Dadurch kannst du besser einschätzen, ob sich das jeweilige Produkt für dich eignet.

Was sind die besten Aufhellungsöle?

 

Sehr zu empfehlen ist das conditioning lightening oil von der Marke milk_shake. Das Besondere an diesem Öl ist, dass es das Haar nicht nur schonend aufhellt, sondern es gleichzeitig pflegt. Außerdem enthält es kein Ammoniak im Gegensatz zu vielen anderen Produkten, wodurch es für bereits geschädigtes oder sehr empfindliches Haar geeignet ist.

Auch das L’Oréal blond studio sunkissed lightening oil eignet sich gut, um deinen Haaren einen frischen Touch zu verleihen. Auch dieses Öl ist ammoniak- und parfumfrei, was es für Allergiker angenehm in der Anwendung macht.

Das dritte zu empfehlende Öl ist das Eugene Perma, das deine Haare bis zu vier Stufen aufhellt und dadurch einen auffälligen, neuen Look erzeugt.

Welche Risiken gibt es bei der Anwendung von Aufhellungsöl?

Wichtig beim Kauf eines Aufhellungsöls ist ein Blick auf die Inhaltsstoffliste. Manche Aufhellungsöle enthalten Ammoniak. Ammoniak bewirkt eine basische Veränderung der Haut, wenn du das Öl direkt auf der Kopfhaut anwendest beim Haare aufhellen. Das kann dazu führen, dass Schadstoffe besser durch die Kopfhaut in deinen Körper eindringen können. Wenn du also ein Produkt kaufst, auf dessen Inhaltsstoffliste Ammoniak angegeben ist, solltest du das Öl möglichst nur auf einzelne Strähnen oder in die Längen auftragen.

Auch Allergien können zu einem Problem werden. Auch, wenn sich das Wort Öl nach einer natürlichen, gesunden Variante anhört, können allergische Reaktionen auftreten, die sich bei jeden anders äußern. Die Reaktionen können von brennender Kopfhaut, über Rötungen und Schwellungen bis hin zu stärkeren Beschwerden, wie Atemproblemen, führen. Deswegen wird empfohlen, vor der Aufhellung einen Test zu machen, ob die Haut das Öl verträgt

Dazu trägst du einfach eine gringe Menge am besten hinter dein Ohr auf und lässt es einige Minuten einwirken. Wenn du merkst, dass deine Haut anfängt, zu brennen oder andere Beschwerden auftreten, solltest du nach einem neuen Produkt suchen. Wenn du keine negativen Veränderungen bemerkst, steht der Anwendung nichts mehr im Weg.

Hier findest du weitere Beiträge zum Thema Haarpflege: Beauty-Allrounder Karottenöl für Haut und Haare und Saure Rinse für glänzende Haare