Karottenöl: Der Beauty-Allrounder für Haare und Haut

Karottenöl: Der Beauty-Allrounder für Haare und Haut

Es ist schon länger bekannt, dass das Carotin der Karotte die menschliche Sehkraft unterstützt. Und das leuchtend-orangene Öl kann noch so viel mehr.
Derzeit erfreut sich das Karottenöl als Beauty-Wunderwaffe für Haut und Haare großer Beliebtheit: Das Wirkstofföl der Karotte soll nicht nur für ein ebenmäßiges Hautbild sorgen, sondern auch die Haare seidig weich und glänzend pflegen.

Als Ersatz einer Foundation zaubert es auch im Winter etwas Farbe ins Gesicht. Hier erfährst Du unter anderem, was Karottenöl überhaupt ist und was Du bei seiner Anwendung beachten solltest.

Was ist Karottenöl?

 

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Varianten des Karottenöls.

Das ätherische Karottenöl mit seiner gelblichen Farbe ist flüssig und besitzt einen würzigen und erdigen Geruch, der an Pfeffer erinnert. Unter dem Namen Karottensamenöl oder „Carrot Seed Oil“ ist das Wirkstofföl in kleinen Mengen von 5 bis 25 Milliliter im Handel erhältlich.

Der Ölauszug oder Mazerat aus zerkleinerten Karottenwurzeln ist die zweite Variante des Öls. Dieses Karottenöl weist eine leuchtend orange Färbung auf. Die Mischung aus dem Extrakt von Karotten und einem Basisöl wie Sojaöl kann im Handel in Mengen von 50 bis 250 Milliliter erworben werden.

Bezüglich ihrer Anwendung unterscheiden sich die beiden Öl-Varianten ziemlich voneinander. So kann das Mazerat ohne Weiteres großzügiger und unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden. Das Carrot Seed Oil musst Du selbst mit einem Öl wie Mandelöl oder Sojaöl zusammenmischen, bevor Du es tröpfchenweise verwenden kannst.

Woraus besteht Karottenöl?

 

1.) Das ätherische Karottensamenöl

 

Der Extrakt des ätherischen Karottensamenöls wird per Wasserdampfdestillation aus den zerkleinerten Samen der Pflanze hergestellt. Mithilfe von Wasserdampf wird dabei das Öl entzogen, welches dann aufgefangen und gefiltert wird.

Karotten enthalten einen sehr geringen Anteil von ätherischen Ölen – der Ertrag liegt in etwa bei einem Prozent.

 

2.) Basisöl mit Karottenextrakt

 

Unter der Bezeichnung „Karottenöl kaltgepresst“ können in Handel Ölmischungen erworben werden. Hierbei handelt es sich um ein Trägeröl wie Sojaöl oder Sonnenblumenöl, dem das Extrakt der Karotte hinzugefügt wurde.

Bei diesen Mazeraten ist manchmal jedoch nicht ersichtlich, welche Menge Basisöl im Produkt enthalten ist.

Wie kann Karottenöl angewendet werden?

 

Grundsätzlich solltest Du das Öl nur äußerlich anwenden. Dazu reinige wie gewohnt deine Haut, bevor Du sie mit Karottenöl einreibst. Als Gesichtspflege kann das Öl sowohl morgens als auch abends wie eine Creme verwendet werden. Über Nacht kann das Öl besonders gut einziehen. Deswegen kannst Du abends auch etwas mehr Öl auf deine Haut auftragen. Durch das morgendliche Auftragen erlebt deine Haut einen natürlichen Frischekick. Achte allerdings auf eine sparsame Dosierung, damit dein Gesicht nicht zu sehr glänzt. 

EIn Trick besteht darin, das Gesicht nach der Reinigung nicht vollständig abzutrocknen und das Karottenöl dann auf die noch feuchte Haut aufzutragen. Somit zieht das Öl besser ein und hinterlässt einen nicht so glänzenden Film auf der Haut. 

Wenn du die ölige Textur nicht so gern magst, kannst du einige Tropfen des Öls auch mit deiner normalen Tages- und Nachtpflege mischen und diese dann auf dein Gesicht und Dekollete auftragen.

Hauptsächlich wird Karottenöl als Gesichtsöl beworben. Tatsächlich kannst Du es am ganzen Körper anwenden. Lediglich die Augenpartie sollte ausgespart werden.

 

Möchtest Du das Öl als Haarpflege nutzen, gehe folgendermaßen vor:

Feuchte deine Haare an
– Verteile das Öl auf deine Kopfhaut
– Versorge auch deine Haarspitzen mit dem Öl
– Verteile nun das Öl auf dein gesamtes Haar
– Lasse nun das Karottenöl eine Viertelstunde einwirken
Spüle deine Haare gründlich mit lauwarmen Wasser

 

Du kannst das Öl auch nur als zusätzlichen Glanz-Macher in den Haarspitzen verteilen und sparsam in die Längen geben. 

Wenn Du eine trockene Kopfhaut besitzt, welche zu Schuppen neigt, solltest Du das Öl sehr sparsam verwenden. Das gilt auch, wenn Du sehr helles Haar besitzt. Denn die Carotine des Öls können deine Kopfhaut verfärben.

Welche Wirkung kannst Du mit Karottenöl erzielen?

 

Haut: Anti-Aging, Teint, Farbe, Unreine Haut, Feuchtigkeit

Karottenöl pflegt, verjüngt und strafft deine Haut. Es versorgt Deine Haut mit Feuchtigkeit und macht sie geschmeidig und angenehm weich. Das Öl besitzt auch einen leichten Bräunungseffekt. Deshalb findest es sich auch in manchen Sonnencremes. Das Carotin verhilft müder und blasser Haut mit der Zeit zu mehr Frische und Farbe.

Durch das Provitamin A wird die Zellerneuerung angeregt. Die Antioxidantien bieten einen guten Schutz vor Keimen und Infektionen. Mithilfe des Öls klingen Entzündungen ab und der Entstehung von Pickeln und Ekzemen wird vorgebeugt. Wenn Du zu fettiger und unreiner Haut neigst, wirst Du auch von der leicht trocknenden Wirkung des Öls profitieren.

Tipp: Aufgrund seines Bräunungseffektes solltest Du das Karottenöl zunächst an einer nicht exponierten Körperstelle austesten, bevor Du es das erste Mal im Gesicht anwendest.

 

Haare: Glanz, Geschmeidigkeit, Stärkung der Spitzen

Deine Haare werden durch das Karottenöl bis in die Spitzen gestärkt. Die Verwendung des Öls eignet sich als Helfer, der dafür sorgt, dass der Haarspliss reduziert wird und dein Haar gegen Schädigungen schützt. Dein Haar wird gepflegt und erhält zusätzlichen Glanz. Außerdem fühlt  es sich wunderbar weich und geschmeidig an. 

Welche Inhaltsstoffe stecken in Karottenöl?

 

Neben Carotin, Vitamin A, Antioxidantien ist auch die Vorstufe von Vitamin A, das sogenannte Provitamin A im Karotten-Ölauszug enthalten. Des Weiteren befinden sich sowohl gesättigte als auch ungesättigte Fettsäuren wie Linolsäure und Ölsäure im Produkt.

Ebenso sind Anteile an Vitamin C, B1, B2, B6 und Kalium im Öl enthalten. Im ätherischen Karottensamenöl befinden sich zudem Carotol, Geranylacetet, Pinen-Isomere, Linalool, Geraniol und Limonen.

 

Welche Vorteile besitzt Karottenöl?

 

In vielen Kosmetikprodukten verstecken sich oft Inhaltsstoffe wie Weichmacher, Filmbilder, Mikroplastik, Mineralstoffe und Peelingstoffe.

Im Gegensatz dazu ist Karottenöl ein natürliches Pflegeprodukt, das Du (fast) bedenkenlos benutzen kannst. Vor allem schadet es auch der Umwelt nicht.

Wie kannst Du Karottenöl selbst herstellen?

 

Wenn Du kein fertiges Produkt kaufen möchtest, kannst Du dein eigenes Karottenöl auch selber herstellen.

Dazu benötigst Du folgende Zutaten:

– 200 Milliliter kalt gepresstes Öl wie Sesamöl, Mandelöl, Sojaöl oder Jojobaöl
– eine mittelgroße Bio-Karotte
– einen Topf
– ein Geschirrtuch
– ein größeres Einwegglas

Dein eigenes Karottenöl kannst Du mit diesen zwei Varianten zubereiten.

 

Variante für die sofortige Nutzung:

 

Erhitze zunächst einen Topf mit Wasser. Nebenbei kannst Du die Karotte schälen und zu Raspeln reiben. Gib diese zusammen mit dem Öl in das Einweg-Glas und stelle dieses in das erwärmte Wasserbad.

Rühre das Öl-Karotten-Gemisch des Öfteren um und achte auf die Wassertemperatur. Das Wasser soll nur heiß sein und nicht kochen.

Wenn das Öl eine orange Färbung angenommen hat und die Raspeln weich sind, bist Du fertig. Nun kannst Du das Öl durch ein Geschirrtuch in ein Gefäß abfüllen.

 

Variante mit 3 Wochen Ruhezeit:

 

Das Sesamöl kannst Du in einem Topf bei niedriger Temperatur erwärmen. Wie auch bei der anderen Version gehört die Karotte geschält und gerieben.

Fülle die Karottenraspel in das Einwegglas und leere das lauwarme Öl darüber. Achte darauf, dass das Öl die Raspeln vollständig bedeckt.

Stelle das Glas nun an einen warmen Platz in deiner Wohnung. Vermeide dabei Orte mit direkter Sonneneinstrahlung.

Nach drei Wochen kannst Du das Öl durch ein Geschirrtuch abseihen.

Tipp: Durch die mäßige Wärmezufuhr verliert das Öl keine wichtigen Inhaltsstoffe.

Wo kannst Du Karottenöl kaufen?

 

Wenn Du Dir dein Karottenöl nicht selbst herstellen möchtest, kannst Du es Dir bei deinem Händler des Vertrauens kaufen.

Bei einem hochwertigen Öl wie einem in Bio-Qualität, kannst Du sicher sein, dass sich keine Pestizide und andere chemische Zusatzstoffe im Karottenöl befinden. Ebenso beachtet gehört das Basis- beziehungsweise Trägeröl, mit dem der Karottenextrakt gemischt wurde.

Bevor Du ein Produkt kaufst, solltest Du auf eine Zertifizierung für Naturkosmetik wie dem Siegel von BDIH, Natrue, Ecocert, Demeter oder Vegan achten. Auch die Liste der Inhaltsstoffe zeigt, ob sich im Produkt synthetische Stoffe befinden.

 

Einige Hersteller und ihre Produkte:

Erdenstolz: „Bio Karottenöl“ mit Pipette, kalt gepresst, 50 ml

DIADERMA: „Karottenöl“, 30 ml, bei Rossmann und DM erhältlich

NCM: „Bio Karottenöl“, Bio und Eco zertifiziert, 50 ml

Morimax: „Karottenöl“, kalt gepresst, 150 ml

Was muss bei der Anwendung von Karottenöl beachtet werden?

 

Bei der Nutzung von Karottenöl solltest Du immer seine färbende Wirkung beachten. Während der Anwendung verwendest Du am besten ein Handtuch oder schwarze Bekleidung. Die Flecken des Öls sind sehr hartnäckig und lassen sich entweder schlecht oder gar nicht mehr entfernen.

Karottenöl kann die trockenen oder schuppige Kopfhaut verfärben. Deshalb sollte das Öl an besonders trockenen Hautstellen sehr sparsam verwenden.

Aber keine Sorge: Deine Haare verfärben sich nicht durch die Verwendung des Öls.

Wimperserum: Das Geheimnis langer, dichter Wimpern

Wimperserum: Das Geheimnis langer, dichter Wimpern

Welche Frau träumt nicht von langen und dichten Wimpern? Mittlerweile gibt es viele Wege, um Traumwimpern zu erreichen – von Fake Lashes über Wimpernwelle und Wimpernverlängerung bis hin zu Wimpern Extensions und wachstumanregenden Ölen.

Eine vielversprechende Methode, um auf natürliche Weise schöne dichte und lange Wimpern zu erreichen, sind Wimpernseren. Doch halten diese auch, was sie versprechen? Und wie wendet man Wimpernseren an, damit sie ihre volle Wirkung entfalten können?

Was ist ein Wimpernserum?

Wimpernseren als Beautyprodukte lassen deine Wimpern nicht nur schneller, sondern auch dichter wachsen. Dafür sorgen spezielle wachtumsfördernde Inhaltsstoffe, welche das Wimpernwachstum anregen und verstärken.

Weitere Inhaltsstoffe verlängern zudem auch die Lebensdauer deiner einzelnen Wimpernhaare. In der Regel fällt ein Wimpernhaar nach etwa 150 Tagen aus. Das Serum sorgt dafür, dass deine Wimpernreihen auch keine Länge einbüßen, wenn mehrere Wimpernhaare gleichzeitig ausfallen.

Zusätzlich enthalten Wimpernseren Pflegestoffe. Diese unterstützen die Gesundheit deiner einzelnen Wimpernhaare und pflegen sie weich und geschmeidig.

Wie werden Wimpernseren angewendet?

 

Die Wirkung eines guten Präparats überrascht. Denn durch eine regelmäßige Anwendung erhältst du nicht nur lange Wimpern, sondern auch dichte Wimpern.

Mithilfe eines Applikators oder eines kleinen Pinsels trägst du die transparente Flüssigkeit des Serums auf deinen Wimpernansatz auf. In der Regel reicht es, wenn du das Präparat einmal täglich verwendest. Lies dir die Produktinformation deines Serums aufmerksam durch. Dort erfährst du, ob das Produkt am Morgen oder am Abend aufgetragen werden soll.

 Nach etwa acht bis zwölf Wochen Behandlungsdauer solltest du dein Ziel erreichen. Das bedeutet, dass du nach dieser Zeit das Resultat nicht mehr steigern kannst.

 Grundsätzlich braucht es nun keine tägliche Anwendung mehr. Trotzdem solltest du die Behandlung fortsetzen, damit du auch weiterhin lange und dichte Wimpern dein Eigen nennen kannst. In deiner Serum-Anleitung findest du genau beschrieben, wie oft du das Produkt verwenden musst, damit dir das Endresultat erhalten bleibt.

Welche Wirkung kann mithilfe eines Wimpernserums erzielt werden?

 

Die Inhaltsstoffe der Wimpernseren regen die Haarwurzeln an und steigern deren Aktivität. Weitere Nähr- und Pflegestoffe unterstützen das gesunde und kräftige Wachstum der Wimpernhaare. 

Die verschiedenen Serum-Wirkstoffe aktivieren oder reaktivieren die einzelnen Haarfollikel. Zusätzlich verlängern sie die Wachstumsphase der Wimpernhaare. Das ermöglicht ein schnelleres und kräftigeres Wachstum der Wimpern. 

Jedes einzelne Wimpernhaar wird gestärkt, ein vorzeitiger Wimpernausfall wird gestoppt. Darüber hinaus verstärken Wimpernseren die Pigmentierung der Haare. Infolgedessen erhältst du füllige und lange Wimpern.

 Die zarte Haut deines Augenlids ermöglicht den Wirkstoffen des Wimpernserums, zu den Haarfollikeln durchzudringen. Auf deiner Kopfhaut würde das Präparat nicht mehr funktionieren.

Tipp: Wusstest Du, dass Wimpernseren auch auf den Augenbrauen angewandt werden können? Damit kannst Du das natürliche Wachstum deiner Augenbrauenhaare unterstützen. Sogar dünne und kraftlose Haare lassen sich auf diese Weise wieder reaktivieren. Eine Bürste eignet sich am besten, um die Flüssigkeit auf der Augenbraue zu verteilen.

Welche Wirkstoffe kommen in den verschiedenen Wimpernseren zum Einsatz?

 

Jedes Wimpernserum enthält eine Kombination aus unterschiedlichen wachstumsfördernden und pflegenden Wirkstoffen. Die Wirksamkeit eines Serums hängt immer von den verwendeten Inhaltsstoffen ab.

Grundsätzlich können Wimpernseren in diese drei Gruppen eingeteilt werden: Seren mit Prostaglandin, Black Sea Rod Oil sowie natürliche Öle. 

Wimpern-Seren mit dem Gewebshormon „Prostaglandin“

 

Der am häufigsten verwendete Wirkstoff in dieser Produktkategorie ist das Prostaglandin-Analoga. Ursprünglich wurde das synthetisch hergestellte Prostaglandin bei der Behandlung des grauen Stars in der Augenheilkunde eingesetzt. Dort wurden seine positiven Nebenwirkungen wie verstärktes Wimpernwachstum beobachtet. Seitdem wird es streng dosiert als sogenannter Motor von verschiedenen Wimpernseren genutzt.

Unter anderem enthalten folgende Produkte diesen Wirkstoff:

– Orphica: „Realash Eyelash Enhancer“

– Jeuxlore: „Superlative Lash“

– M2: „Lashes Magic Eyes“

– Dr. Massing: „Long Lashes“

– Eyecatcha: „Eyelash Booster vegan“

– Revitalash: „Advanced Eyelash Conditioner“

– Long 4 Lashes: „ Eyelash Serum“

– Aphro Celina: „Eyelashserum“

– Tolure: „HairPlus“

Vorteile des Wirkstoffes Prostaglandin:

 

Das Prostaglandin verstärkt bei 98 Prozent seiner Nutzer das Wachstum der Wimpern- und Augenbrauenhaare. Dadurch erhalten die Augen mehr Ausdrucksstärke. Die Anwenderinnen von Produkten mit diesem Wirkstoff schwärmen von ihrem natürlichen Wimpern-Look. Außerdem kann die Behandlung jederzeit abgebrochen werden.

 

Nachteile des Wirkstoffes Prostaglandin:

 

Die Tatsache, dass es sich bei diesem Wirkstoff um ein Gewebshormon handelt, regt offline wie online zu zahlreichen Diskussionen an. Hauptsächlich geht es um die Frage, ob der Wirkstoff nicht als ein medizinisches Produkt deklariert werden soll. Aufgrund der kurzen Verfügbarkeit am Markt gibt es derzeit (Stand Januar 2020) noch keine Langzeitstudien.

Eine Behandlung mit Prostaglandin solltest Du während einer Schwangerschaft und in der Stillzeit vermeiden.

Verfärbungen der Augenlider sind möglich. Diese sind von Person zu Person unterschiedlich stark ausgeprägt.

Wimpernseren mit dem Wirkstoff „Black Sea Rod Oil“

 

Einige wenige Hersteller nutzen das Korallenextrakt Black Sea Rod Oil. Mit diesem natürlichen Rohstoff wird ein nahezu gleiches Wimpernwachstum wie bei der Verwendung von Prostaglandin-Produkten erreicht.

Folgende Produkte enthalten diesen Wirkstoff:

– GL: „Active Grow“

– Eyecatcha: „Wimpernserum“

 

Vorteile dieses Wirkstoffes:

 

Black Sea Rod Oil wird als starker Wimpern-Booster sehr geschätzt. Das Produkt verhilft 97 Prozent seiner Anwender zu dichteren und längeren Wimpern. Der natürliche Wirkstoff ist für den menschlichen Organismus unbedenklicher, da er frei von Hormonen ist.

Nachteile dieses Wirkstoffes:

 

Der Rohstoff ist um einiges teurer als Prostaglandin. Da liegt unter anderem daran, dass es weltweit nur wenige Produzenten dieses Extrakts gibt. Um die Nachhaltigkeit bei der Gewinnung und dem Anbau zu gewährleisten, müssen zudem sehr viele Auflagen berücksichtigt werden.

Veganer werden an diesem Produkt keine Freude haben, da Korallen zu den Nesseltieren zählen.

Präparate mit natürlichen Ölen

 

Als Alternative bieten sich auch Wimpernseren an, in denen kalt gepresste Öle wie Rizinusöl oder Arganöl und zumindest ein Peptid vorkommen. Mit diesen erzielen einige Anwender auch sehr schöne Ergebnisse.

Die Zufriedenheit mit diesen Produkten liegt bei über 80 Prozent. Und in einigen Produkttests befindet sich auch das eine oder andere natürliche Präparat auf den vorderen Rängen.

 

– Satin Natural: „Bio Eyelash Serum“

– Kikilash: „Wimpernserum Infinity“

– NaBeauty: „Wimpernserum“

Welche Pflegesubstanzen werden in den Präparaten verwendet?

 

Neben dem eigentlichen Wirkstoff befinden sich auch andere Inhaltsstoffe in einem Serum, wie zum Beispiel: Biotin, Hyaluronsäure, Pflanzenextrakte, Panthenol, Koffein, Vitamine, Proteine, Peptide oder Aminosäuren.

Diese Substanzen versorgen die Wimpernhaare mit wichtigen Nährstoffen, Feuchtigkeit und weiteren Antioxidantien. Die Wimpernhaare werden mit dieser Pflege widerstandsfähiger und elastischer. Die Haarwurzeln sitzen fester und die einzelnen Wimpernhaare brechen nicht so leicht ab.

Wirf am besten einen Blick auf die Inhaltsstoffe des Serums, bevor Du es kaufst. Es empfiehlt sich nicht, ein Produkt zu kaufen, in denen keine Pflegestoffe vorhanden sind.

Welche Nebenwirkungen können bei Wimpernseren auftreten?

 

Bestenfalls wurde das Produkt deiner Wahl auf seine Augen- und Hautverträglichkeit überprüft.

Die Seren können Verfärbungen an deinen Augenlidern, deiner Iris und an deinen Kontaktlinsen herbeiführen. Deshalb solltest Du bei der Anwendung darauf achten, dass die Flüssigkeit des Serums nicht in dein Auge rinnt. Sollte dieser Fall doch eintreten, dann spüle Dir dein Auge mit reichlich Wasser aus.

 

Bei der Verwendung der Präparate kann es zu diesen Unverträglichkeitsreaktionen kommen:

 

– Rötung

– Brennen

– vermehrter Tränenfluss

– Schwellungen

– Juckreiz

– Lidrandentzündung

– verstärkter Wimpernausfall

 

Mit einem hochwertigen Serum kannst Du das Risiko einer solchen Unverträglichkeit stark duzieren. Lies dir am besten vorher Produktrezensionen sowie die Gebrauchsanleitung und Hinweise des Herstellers durch.

Beautytrick Aufhellungsöl: Schonend die Haare aufhellen

Beautytrick Aufhellungsöl: Schonend die Haare aufhellen

Viele Frauen kennen den Wunsch nach einer neuen Haarfarbe. Es tut gut, immer wieder etwas Neues auszuprobieren und seinen eigenen Stil zu finden, der zu einem passt. Besonders beliebt ist das Aufhellen der Haare, wobei viele verschiedene Blond-Nuancen möglich sind. Die gängigste Methode ist das blondieren mittels Haarfärbemitteln. Dabei erzielt man das stärkste Ergebnis, allerdings werden deine Haare auch stark beansprucht und können bei unzureichender Pflege spröde und trocken werden.

Wenn du deine Haare nur dezent und schonend aufhellen und einen sonnengeküssten Touch erzielen möchtest, sind Aufhellungsöle für die Haare eine gute Alternative für dich. Diese trocknen die Haare nicht aus und können deine Strähnen bis zu mehreren Nuancen aufhellen. 

Was ist ein Aufhellungsöl?

Ein Aufhellungsöl ist ein Mittel, mit dem du deine Haare zum Strahlen bringen kannst. Es ist eine Alternative zu einer Blondierung beim Friseur für all diejenigen, die ihre Haare nur um einige Nuancen aufhellen möchten. Dadurch ist es schonend in der Anwendung und besonders für dich geeignet, wenn du noch keine Erfahrungen mit dem Haarefärben hast.

Du kannst austesten, wie deine Kopfhaut und deine Haarstruktur auf das Mittel reagiert und ausprobieren, ob dir eine hellere Haarfarbe steht. Ein weiterer Vorteil ist, dass du beim Ergebnis immer noch gesunde Haare hast.

Wie wird das Öl angewendet?

Jedes Aufhellungsöl ist individuell in der Anwendung, genauso, wie auch das Ergebnis bei jeder Frau anders ausfällt. Doch meistens wird das Haaröl in die handtuchtrockenen Haare gegeben. Dabei kannst du entscheiden, ob du es in die gesamten Haare oder nur einzelne Strähnen geben willst. Einen schönen Effekt kann es auch haben, wenn du lange Haare hast und das Öl in deine Längen einarbeitest. Da die Haare nicht zu sehr aufgehellt werden, kannst du leicht einen schönen Übergang von dunkel zu hell in deine Haare zaubern.

Das Öl muss circa fünfzehn bis zwanzig Minuten einwirken – auch das kommt immer auf das jeweilige Produkt an. Anschließend wäscht du deine Haare aus und verwendest am besten eine Haarmaske oder einähnliches Pflegeprodukt. Denn das Aufhellungsöl ist zwar nicht so schädlich, wie eine Blondierung, allerdings können deine Haare dennoch strapaziert werden.

Anschließend kannst du deine Haare trocknen und frisieren, wie es dir beliebt.

Für welche Haare eignet sich Aufhellungsöl?

Wenn du deine Haare aufhellen möchtest, spielt die Länge, die Dicke und die Struktur der Haare keine große Rolle. Allerdings kann deine Naturhaarfarbe einen Einfluss auf das Ergebnis haben. Am besten ist es, wenn deine Haare schon von Natur aus relativ hell sind. So nehmen sie das Aufhellungsöl besser an und man sieht einen besseren Effekt. Bei dunklen Haaren kann es vorkommen, dass sie Aufhellung durch das Öl nicht stark genug ist und man keinen nennenswerten Unterschied erkennt.

Aber ob du lange Haare, kurze Haare, glatte oder gewellte hast, ist nicht wichtig. Du solltest nur darauf achten, dass du, wenn du lange Haare hast, mehr Öl für die Aufhellungs benötigst.

Wie lange hält das Ergebnis?

Das Aufhellungsöl ist im Gegensatz zu Haartönungen keine vorübergehende Veränderung, sondern bleibt dauerhaft in den Haaren enthalten. Es ist keine Farbe, die sich um das Haar legt und nach einigen Haarwäschen wieder auswäscht. Die Aufhellung bleibt erhalten und muss herauswachsen, wenn du sie nicht mehr in deinen langen Haaren haben möchtest.

Allerdings fällt beim Aufhellungsöl der Ansatz nicht besonders auf, da die Haare schonend aufgehellt werden und ein weicher Übergang geschaffen wird.

Was sind die Vorteile von Aufhellungsölen?

 

Im Vergleich zu handelsüblichen Blondierungen ist Aufhellungsöl weniger aggresiv zu deinen Haaren. Die Haare werden nach und nach schonend aufgehellt und durch das Öl zusätzlich gepflegt.

Du kannst das Aufhellungsöl nach Belieben dosieren und somit den Grad der Aufhellung selbst bestimmen. Ob du nur deine Spitzen aufhellen möchtest oder auch deine Längen – es liegt alles in deiner Hand.

Wo kann man Aufhellungsöle kaufen?

Die verschiedenen Öle gibt es normalerweise überall, wo es Haarpflege- und färbeprodukte gibt. Dazu gehören Drogeriemärkte, Boutiquen, der Fachhandel, aber auch in manchem gut ausgestatteten Supermarkt kannst du das Öl finden.

Auch deinen Friseur kannst du nach guten Produkten fragen. Da er ein Fachmann ist, kann er dich beraten und am besten einschätzen, welches Produkt sich für deine Haare eignet.

Wenn du bei dir im Umkreis nicht fündig wirst, ist das Internet eine gute Option. In vielen Onlineshops kannst du dir die verschiedensten Produkte ansehen und bestellen. Praktisch ist hier auch, dass du dir auf vielen Seiten Kundenbewertungen durchlesen kannst von Frauen, die ebenfalls mit dem Produkt ihre Haare aufhellen wollten. Dadurch kannst du besser einschätzen, ob sich das jeweilige Produkt für dich eignet.

Was sind die besten Aufhellungsöle?

Sehr zu empfehlen ist das conditioning lightening oil von der Marke milk_shake. Das Besondere an diesem Öl ist, dass es das Haar nicht nur schonend aufhellt, sondern es gleichzeitig pflegt. Außerdem enthält es kein Ammoniak im Gegensatz zu vielen anderen Produkten, wodurch es für bereits geschädigtes oder sehr empfindliches Haar geeignet ist.

Auch das L’Oréal blond studio sunkissed lightening oil eignet sich gut, um deinen Haaren einen frischen Touch zu verleihen. Auch dieses Öl ist ammoniak- und parfumfrei, was es für Allergiker angenehm in der Anwendung macht.

Das dritte zu empfehlende Öl ist das Eugene Perma, das deine Haare bis zu vier Stufen aufhellt und dadurch einen auffälligen, neuen Look erzeugt.

 

Welche Risiken gibt es bei der Anwendung von Aufhellungsöl?

Wichtig beim Kauf eines Aufhellungsöls ist ein Blick auf die Inhaltsstoffliste. Manche Aufhellungsöle enthalten Ammoniak. Ammoniak bewirkt eine basische Veränderung der Haut, wenn du das Öl direkt auf der Kopfhaut anwendest beim Haare aufhellen. Das kann dazu führen, dass Schadstoffe besser durch die Kopfhaut in deinen Körper eindringen können. Wenn du also ein Produkt kaufst, auf dessen Inhaltsstoffliste Ammoniak angegeben ist, solltest du das Öl möglichst nur auf einzelne Strähnen oder in die Längen auftragen.

Auch Allergien können zu einem Problem werden. Auch, wenn sich das Wort Öl nach einer natürlichen, gesunden Variante anhört, können allergische Reaktionen auftreten, die sich bei jeden anders äußern. Die Reaktionen können von brennender Kopfhaut, über Rötungen und Schwellungen bis hin zu stärkeren Beschwerden, wie Atemproblemen, führen. Deswegen wird empfohlen, vor der Aufhellung einen Test zu machen, ob die Haut das Öl verträgt

Dazu trägst du einfach eine gringe Menge am besten hinter dein Ohr auf und lässt es einige Minuten einwirken. Wenn du merkst, dass deine Haut anfängt, zu brennen oder andere Beschwerden auftreten, solltest du nach einem neuen Produkt suchen. Wenn du keine negativen Veränderungen bemerkst, steht der Anwendung nichts mehr im Weg.

5 Tricks um deine Zähne aufzuhellen

5 Tricks um deine Zähne aufzuhellen

Weiße, glänzende und gepflegt aussehende Zähne – wer möchte sie nicht haben? Weiße Zähne stehen für Attraktivität, Jugend und makellose Schönheit. Zudem wirkt ein strahlendes Lächeln entscheidend beim ersten Eindruck, bei dem man sich automatisch innerhalb von Sekunden ein positives oder auch negatives Bild über das Gegenüber macht. Besonders Personen die in der Öffentlichkeit stehen wie beispielsweise Moderatoren, Stars, Influencer und Coaches achten auf ein gepflegtes Äußeres, zu dem eben auch weiße Zähne gehören. Oder möchtest du gerne einem Lifestyle-Coach bei seiner Präsentation eines erfolgreichen Business zuschauen, der zwei Reihen bräunlich verfärbter Zähne präsentiert?

 

Aber auch in der breiten Gesellschaft gilt das Schönheitsideal heller und gepflegter Zähne. Dies kann heutzutage durch eine Vielzahl an Methoden erreicht werden. Hierbei kann der Verbraucher sich beispielsweise in der Drogerie zwischen aufhellenden Zahncremes oder sogenannten Zahn-Stripes entscheiden. Im Internet werden verschiedene Sets zur Zahnaufhellung mittels einem aufhellenden Gel + LED verkauft. Für diejenigen, die es lieber etwas natürlicher mögen, finden sich diverse Hausmittel zur Zahnaufhellung wie Backpulver, Aktivkohle, Zitrone oder Ölziehen. Aber halten diese Methoden auch wirklich das, was sie versprechen?

 

In diesem Artikel verrate ich dir 5 Tricks, wie du deine Zähne im Nu wirksam und langfristig aufhellen kannst, ohne ihnen zu schaden. Denn nicht alle zahnaufhellenden Mittel sind auch gut für die Zähne sondern können im schlimmsten Fall den Zahnschmelz schädigen oder Entzündungen hervorrufen. Deshalb ist es wichtig, sich vorher gut über die Methode zu informieren die du anwenden möchtest und dass du diesen Artikel liest, ist schonmal ein guter Schritt in die richtige Richtung! 

 

Warum verfärben sich die Zähne überhaupt?

 

Strahlend weiß, sauber und gepflegt – so sollen unsere Zähne am besten sein. Doch nicht jeder kommt mit natürlich weißen Zähnen zur Welt, denn die Farbe des Zahnes ist genetisch bedingt. Zusätzlich wird die Farbe des Zahnes im Laufe des Lebens dunkler und es kommt zu Verfärbungen. Diese entstehen unter anderem durch den Genuss bestimmter Lebensmittel wie Schwarzem Tee, Cola, Rotwein, Nikotin und Kaffee. Die färbenden Bestandteile lagern sich bei regelmäßigem Konsum in der Oberfläche des Zahnschmelzes ein und sind nach einer gewissen Zeit nicht mehr durch einfaches Zähneputzen zu entfernen. Auch die Einnahme von Antibiotika oder eine Mangelernährung kann Zahnverfärbungen begünstigen

Auch verfärben sich die Zähne leichter mit dem Alter, da die Oberfläche des Zahnschmelzes aufraut und färbende Pigmente leichter eindringen können. Wichtig ist es, normalen Zahnbelag von Zahnverfärbungen zu unterscheiden. Zahnbelag kann üblicherweise mit einer professionellen Reinigung beim Zahnarzt entfernt werden, während eine Zahnverfärbung jedoch unter der Oberfläche des Zahnes sitzt und sich durch mechanisches Zähneputzen nicht mehr entfernen lässt. 

Daneben führt natürlich auch mangelnde Zahnhygiene zu einem verfärbten Gebiss, da durch schlechtes und unregelmäßiges Zähneputzen die Zahnbeläge nicht mehr richtig entfernt werden und Zahnstein entstehen kann. Nach jeder Mahlzeit bildet sich auf der Zahnoberfläche Zahnbelag, der aus Bakterien, Speiseresten und Speichel besteht. Wird dieser Belag nicht gründlich und regelmäßig entfernt, verkalkt er und wandelt sich in Zahnstein um. Zahnstein ist durch seine gräuliche Farbe nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern kann auch der Gesundheit von Zähnen und dem Zahnfleisch schaden 

Trick No. 1: Zahnaufhellen mit einer professionellen Zahnreinigung

 

Die professionelle Zahnreinigung, auch Prophylaxe genannt, findet beim Zahnarzt deines Vertrauens statt. Der Zahnarzt reinigt deine Zähne gründlich, besonders an den Stellen, die du alleine beim Zähne putzen nur schwer oder sogar gar nicht erreichst. Somit werden Zahnbeläge sowie Zahnstein wirksam entfernt, die Zähne werden gestärkt und erstrahlen in neuem, hellerem Glanz. Die professionelle Zahnreinigung kann auch bei Kronen und Brücken durchgeführt werden, diese profitieren sogar davon, da die Lebensdauer um viele Jahre verlängert werden kann.

 

Wie ist der Ablauf bei der professionellen Zahnreinigung?

 

Die Prophylaxe läuft in mehreren Schritten ab und dauert meist zwischen 45 und 60 Minuten.

Zuerst werden die Beläge eingefärbt, um Zahnstein und Plaque sichtbar zu machen. Diese erscheinen dann in einer bläulichen Farbe auf der Zahnoberfläche.

Im nächsten Schritt entfernt der Zahnarzt die Zahnbeläge. Dazu nutzt er entweder Handgeräte oder spezielle Ultraschall-Geräte. Befinden sich die Ablagerungen in den Zahnzwischenräumen, werden zusätzlich Zahnseide sowie Interdentalbürsten genutzt.

Danach entfernt der Zahnarzt mit einem Pulverstrahlgerät (Airflow-Pulverstrahl) die Zahnverfärbungen, die unetr anderem durch den Kosum bestimmter Genussmittel wie Alkohol, Nikotin, Tee oder auch Limonade entstanden sind.

Dann werden die Zähne mit Wasser gespült und mit Luft getrocknet.

Anschließend folgt die Politur der Zähne. Hierbei poliert der Zahnarzt feine Risse sowie freiliegende Zahnhälse mit einer speziellen Paste und versiegelt die Oberfläche des Zahnes. Dadurch wird die Zahnoberfläche geglättet und Zahnbelag kann sich schlechter neu ansiedeln.

Im letzten Schritt wird ein Fluorid-Gel aufgetragen, welches die Zähne vor Karies schützt. Zusätzlich erschwert die Fluodierung die Neubildung von Belägen und sorgt damit für einen lang anhaltenden hellen Glanz.

 

 

Was sind die Vorteile einer professionellen Zahnreinigung?

 

 

Egal wie gründlich du deine Zähne putzt, mit einer normalen Zahnbürste werden trotzdem nie alle Zahnzwischenräume und Ecken erreicht. Laut Experten werden beim täglichen Zähneputzen nur bis zu 60 Prozent der Zahnoberflächen gereinigt. Mit einer elektrischen Zahnbürste ist dieser Anteil nur minimal höher.

Es ist also Fakt, dass fast die Hälfte unserer Zahnoberflächen ungeputzt bleiben und sich folglich Essensreste und Speichel ungehindert ablagern können. Es entsteht Zahnbelag, auch Plaque genannt. Auf diesem siedeln sich schnell Bakterien an, die Karies und andere Zahnkrankheiten verursachen. Zudem verfärben sich die betroffenen Stellen und sind dann als gelblich-bräunliche Flächen sichtbar.

Genau an dieser Stelle setzt die professionelle Zahnreingung an. Sie ist eine sinnvolle Ergänzung zum normalen Zähneputzen und befreit die Zähne von den Ablagerungen. Zahnkrankheiten wie Karies und Parodontose wird damit vorgebeugt.  Durch das Entfernen der Ablagerungen werden die Zähne zudem ganz natürlich aufgehellt und sehen weißer und gesünder aus. Somit hat die professionelle Zahnreinigung gleich zwei wichtige Vorteile: die gesundheitliche Prävention sowie den kosmetischen Effekt.

Die Mundflora wird gesund erhalten und die Zähne mineralisiert. Durch das Glätten der Zahnoberfläche kann sich zudem neuer Belag schlechter ansetzen. Die Zähne werden insgesamt widerstandfähiger .  

Wie hoch sind die Kosten der professionellen Zahnreinigung?

 

Der Preis für eine professionelle Zahnreinigung ist von der Anzahl an Zähnen, deren Zustand, den eingesetzten Geräten sowie der Dauer der Behandlung abhängig. Der Zahnarzt kann den Preis jedoch nicht frei bestimmen, sondern ist an die Gebührenordnung gebunden. Üblicherweise variiert der Preis zwischen 35 und 120 Euro.

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung im Normalfall nicht. Ausnahme: Einige Krankenkassen erstatten die Kosten für die professionelle Zahnreinigung, um ihre Versicherten für ein gesundheitssbewusstes Verhalten zu belohnen. Wenn du dir unsicher bist, ob deine Krankenkasse so ein Belohnungssystem anbietet, frage einfach bei deiner Krankenkasse nach.

 

Wie oft sollte eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden?

Um die Zähne dauerhaft gesund und hell zu erhalten, empfehlen Zahnärzte eine professionelle Zahnreinigung ein bis zweimal im Jahr. Besonders Patienten, die ein erhöhtes Risiko für Karies oder Paradontitis haben, sollten ihre Zähne regelmäßig beim Zahnarzt reinigen lassen.

Nur durch eine regelmäßige Kontrolle und professionelle Zahnreinigung kann Zahnproblemen und Verfärbungen effektiv vorgebeugt werden. 

 

Trick No. 2: Zahnaufhellung schnell und einfach durch Phone-Bleaching

 

Phone-Bleaching ist eine neuartige und unkomplizierte Methode, die Zähne binnen eines kurzen Zeitraumes um mehrere Nuancen aufzuhellen. Du kannst es zu Hause anwenden, aber auch unterwegs auf Reisen. Das Tolle am Phone-Bleaching ist, dass man dafür neben dem Bleaching-Set nur ein Smartphone benötigt (daher auch der Name). Beim Phone-Bleaching wird die aufhellende Wirkung mit Hilfe eines Bleaching-Gels erzielt, welches in Kombination mit blauem LED-Licht die Zähne zum Strahlen bringt.

Die ersten Ergebnisse sind schon nach nur wenigen Anwendungen deutlich sichtbar und man kann die Zähne mit dieser Methode so oft aufhellen, wie man möchte, um die gewünschte Nuance zu erreichen.

 

Wie funktioniert Phone-Bleaching?

 

In vier einfachen Schritten wird das Phone-Bleaching durchgeführt. Neben dem Phone-Bleaching-Set benötigst du nur noch dein Smartphone (in aufgeladenem Zustand). Ein Set besteht aus dem Bleaching-Gel (meist in Form eines Stifts), einer Schiene mit LED-Funktion und dem zugehörigen Kabel samt Adapter. Somit kann man jedes Smartphone mit der LED-Schiene verbinden. Und so geht’s:

 

Schritt 1: Vorbereitung

Um deine Zähne optimal auf den Aufhellungsprozess vorzubereiten, solltest du als Erstes gründlich deine Zähne putzen. Dadurch entfernst du grobe Verschmutzungen auf der Oberfläche wie Speisereste, Rückstände von Getränken u.ä.

Während der Bleaching-Phase solltest du außerdem komplett auf Genussmittel wie Wein, Kaffee, Tee und auch Nikotin verzichten, um die aufhellende Wirkung nicht zu beeinträchtigen.

 

Schritt 2: Auftragen des Bleaching-Gels

Als Nächstes trägst du das Bleaching-Gel mit dem Stift auf deine Zähne auf. Achte darauf, dass du das Gel gleichmäßig und nicht zu dick, aber auch nicht zu dünn aufträgst.

 

Schritt 3: Einwirkzeit

Nun nimmst du die Zahn-Schiene mit integriertem LED-Licht und schließt es an dein Smartphone an. Nutze wenn nötig den Adapter.  Die LED’swerden üblicherweise in dem Moment aktiviert, in dem du die Schiene an das Smartphone anschließt. Setze nun die Schiene in deinen Mund, sodass sie die Zähne gut umschließt. Je nach Anbieter lässt du das Gel 15 bis 30 Minuten einwirken.

 

Schritt 4: Mund ausspülen

Sobald die Einwirkzeit tum ist, nimmst du die Schiene wieder aus dem Mund. Danach solltest du deinen Mund gut mit warmem Wasser ausspülen, um eventuelle Reste des Gels zu entfernen. Reinige nun noch die Schiene unter fließendem Wasser. Fertig!

 

 

Was sind die Vorteile beim Phone-

Was sind die Vorteile beim Phone-Bleaching?

 

Phone-Bleaching ist im Vergleich zu der professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt wesentlich zeitsparender. Ein Durchgang dauert nur etwa eine Viertelstunde. Praktisch dabei ist, dass man nebenbei Dinge erledigen kann, wie zum Beispiel aufräumen, die Nägel lackieren oder sich schminken.

Die Ergebnisse sind sehr schnell sichtbar. Durchschnittlich dauert es zwischen drei und vier Anwendungen, bis die Zähne sichtbar aufgehellt sind. Wendet man das Phone-Bleaching regelmäßig an, können sich die Zähne bis zu 8 Nuancen aufhellen. Verfärbungen werden wirksam entfernt und die Zähne erstrahlen weiss und neu.

Des Weiteren ist die Anwendung sehr einfach und bedarf keines großen Aufwandes. Es ist kein Termin und Gang zum Zahnarzt nötig und man kann das Bleaching-Verfahren zu jedem beliebigen Zeitpunkt anwenden. Das Verfahren ist mit Zahnärzten gemeinsam entwickelt und schonend für Zähne und Zahnfleisch.

 

Wie oft kann Phone-Bleaching angewendet werden?

 

Je nachdem wie intensiv du deine Zähne aufhellen möchtest, kann die Phone-Bleaching Methode beliebig oft angewendet werden. Am Anfang kannst du das Gel ein bis zweimal täglich anwenden, bis du deinen gewünschten Aufhellungsgrad erreicht hast.

Wichtig ist, während dem Zeitraum in dem du deine Zähne aufhellst, keine stark färbenden Nahrungsmittel zu dir nimmst und auf Genussmittel wie Alkohol, Nikotin und Wein verzichtest.

Das Ergebnis hält im Normalfall bis zu einem Jahr und kann danach problemlos wieder aufgefrischt werden.

Gibt es Risiken beim Phone-Bleaching?

 

Da es auf dem Markt eine Vielzahl von Anbietern gibt, die Phone-Bleaching-Sets verkaufen, ist es wichtig, sich für einen seriösen Anbieter zu entscheiden. Denn nur dann kannst du dir sicher sein, dass die Inhaltsstoffe geprüft und verträglich sind und deinen Zähnen sowie deine Zahnfleisch nicht schaden.

Skeptisch werden solltest du dann, wenn der Preis für das Bleaching-Set ungewöhnlich niedrig ist oder kaum Bewertungen vorhanden sind. Auch bei Anbietern, die ihre Inhaltsstoffe verschleiern und es kaum Informationen über das Produkt gibt, solltest du vorsichtig sein.

Nebenwirkungen des Phone-Bleachings sind nicht bekannt. Bei sehr empfindlichen  Zähnen kann eventuell das Zahnfleisch etwas gereizt werden, dann sollte der Bleaching-Vorgang abgebrochen werden.

  

Trick No. 3: Zähne aufhellen mit Hausmitteln

 

Neben der Zahnaufhellung durch chemische Bleichmittel wie Aufhellungs-Gels und Zahnweiß-Zahnpasta besteht auch die Möglichkeit, die Zähne mit Hausmitteln aufzuhellen. Gängige Hausmittel zur Zahnaufhellung sind unter anderem Natron, Backpulver, Zitronensaft und das Essen von Obst und Gemüse. Doch nicht alle Hausmittel hellen die Zähne wirksam auf, ohne den Zahnschmelz zu schädigen. Lies hier nach, mit welchen Hausmitteln du deine Zähne schonend aufhellen kannst.

 

Zahnaufhellung mit Natron

 

Natron gilt als klassisches Hausmittel für weiße Zähne. Kleine Schleifpartikel, die im Natron enthalten sind, sorgen dafür, dass Verfärbungen auf der Oberfläche des Zahnes wortwörtlich abgeschliffen werden.

Um diesen Effekt zu erhalten, mischst du Natronpulver (erhältlich in jeder Drogerie und auch im Supermarkt) mit etwas Wasser oder wahlweise Kokosöl. Die entstandene milchig-weiße Paste sollte nicht zu flüssig sein. Nun trägst du die Paste auf eine Zahnbürste auf und putzt dir damit einige Minuten lang die Zähne.

Führst du diesen Vorgang mehrere Tage hintereinander durch, kannst du eine deutliche Aufhellung deiner Zähne erzielen. Die Flecken und Verfärbungen werden abgeschrubbt und deine Zähne sehen wieder weiß und frisch aus. 

Jedoch ist auch Vorsicht geboten: Durch die abschleifende Wirkung des Natrons wird die Oberfläche der Zähne aufgeraut. Werden die Zähne zu oft mit Natron geputzt, wird die Oberfläche der Zähne so rau, dass sich schneller als vorher Verfärbungen und Ablagerungen bilden und der aufhellende Effekt somit nur von kurzer Dauer ist und die Zahnoberfläche beschädigt wird. 

Zahnaufhellung mit Backpulver

 

Das Aufhellen der Zähne mit Backpulver funktioniert ähnlich wie mit Natron. Auch Backpulver enthält kleine Schleifpartikel, die Verschmutzungen und Verfärbungen auf der Zahnoberfläche lösen, sodass die Zähne wieder weiß und frisch aussehen.

Um diesen Effekt zu erhalten, tauchst du eine nasse Zahnbürste in etwas Backpulver und putzt dir damit einige Minuten lang die Zähne. 

Jedoch ist auch hier Vorsicht geboten. Das Backpulver wirktwie Schmirgelpapier und schlieft bei regelmäßiger Anwendung nicht nur die Verfärbungen auf der Zahnoberfläche ab, sondern auch den Zahnschmelz. Dadurch können die Zähne kälte- und wärmeempfindlicher werden. Auch erscheinen die Zähne nach kurzer Zeit wieder dunkler, da sich auf der aufgerauten Zahnoberfläche Verfärbunngen besser festsetzen können. 

Somit ist Backpulver auch nur bedingt geeignet, die Zähne aufzuhellen. Für einen kurzfristigen Effekt funktioniert di Zahnaufhellung mit Backpulver gut, langfristig jedoch können die Zähne davon Schaden nehmen. 

Trick No. 4: Zahnaufhellung mit Lebensmitteln

 

Die Zähne mit Lebensmitteln aus dem Supermarkt aufhellen? Ich gebe zu, das klingt im ersten Moment etwas merkwürdig. Tatsächlich aber gibt es einige bestimmte Lebensmittel, die deine Zähne aufhellen können, beispielsweise Äpfel, Zitronen und Bananen. Doch wie funktioniert die Aufhellung der Zähne mit Lebensmitteln? 

Äpfel sind nicht nur gesund, weil sie voller Vitamine stecken, sondern reinigen durch das feste Fruchtfleisch auch die Zähne. Dies ersetzt natürlich nicht das tägliche Zähneputzen, jedoch kann ein Biss in einen festen Apfel nach dem Essen Essensreste sowie grobe Verschmutzungen auf der Zahnoberfläche entfernen. Außerdem wirkt die in Äpfeln enthaltene Fruchsäure Gelbverfärbungen entgegen. Regelmäßig Äpfel zu essen ist also nicht nur gut für dein Immunsystem und deinen Vitaminhaushalt, sondern trägt gleichzeitig zu sauberen und hellen Zähnen bei.

 Ebenfalls beliebt sind Erdbeeren und Zitronen, welche durch die enthaltene Fruchtsäure Verfärbungen auf den Zähnen entfernen können. Um diesen Effekt zu erzielen wird die Zitrone aufgeschnitten oder die Erdbeeren püriert und damit die Zähne abgerieben. Dies solltest du allerdings nicht zu oft machen, da die Fruchtsäure in Zitronen und Erdbeeren um ein Vielfaches aggressiver ist als in Äpfeln und somit deinen Zahnschmelz angreift und ihn beschädigen kann. 

 Auch mit einer Bananenschale ist es möglich, die Zähne etwas aufzuhellen. Klingt skurril, soll aber tatsächlich funktionieren. Grund dafür ist das in der Bananenschale enthaltene Magnesium und Kalium. Dieses wird von den Zähnen absorbiert und führt somit zu einer natürlichen Aufhellung der Zähne. Verfärbungen werden bekämpft und die Zähe erscheinen heller und weißer. Um diesen Effekt zu erzielen wird die Banane geschält und mit der Innenseite der Bananenschale die Zähne abgerieben. 

  

Trick No. 5: Zahnaufhellung durch Ölziehen

 

 Ein weiteres Hausmittel, das nachhaltig und auf schonende Art und Weise weiße Zähne verspricht, ist das Ölziehen. Beim Ölziehen wird circa ein Esslöffel pflanzliches Öl ungefähr 20 Minuten im Mund hin und her bewegt und danach wieder ausgespuckt. Bei regelmäßiger Durchführung, optimalerweise direkt nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen, sollen so in erster Linie Giftstoffe und Bakterien aus der Mundschleimhaut gezogen werden, wodurch der Körper entgiftet wird.

Dass durch das Ölziehen auch die Zähne heller werden ist ein angenehmer Nebeneffekt. Denn durch das Hin- und Herziehen des Öls durch die Zähne wird automatisch die Zahnoberfläche gereinigt und Bakterien können sich schlechter ansiedeln. Somit wird Verfärbungen vorgebeugt und schon vorhandene Verfärbungen abgemildert. Die Zähne sehen wieder rein und frisch aus. Zusätzlich wird das Zahnfleisch gestärkt und Entzündungen geheilt. 

 Auch von Ärzten und Heilpraktikern wird das Ölziehen für eine gesunde Mundflora und gesunde, weiße Zähne befürwortet. Es wird der Bildung von Zahnstein, Plaque und Karies vorgebeugt und die Zahnhygiene enorm gesteigert. Mit Ölziehen schlägst du also gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: dein Körper wird entgiftet, Zahnkrankheiten wird vorgebeugt plus deine Zähne werden durch die  Extraportion an Pflege gesünder und heller. 

 Hier erfährst du noch mehr über die positiven Auswirkungen des Ölziehens auf den ganzen Körper.