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 Von HelloFresh hast du bestimmt schonmal gehört – die innovative Kochbox ermöglicht es, tolle Gerichte mit wenig Zeitaufwand und keinem Einkaufsstress entspannt zu Hause zu kochen. Die HelloFresh-Kochbox ist nicht neu – aber ich habe sie das erste Mal ausprobiert und möchte gerne über meine Erfahrung mit der HelloFresh Kochbox berichten.

Hier kannst du die Kochbox bestellen: HelloFresh Kochbox.

 

So funktioniert HelloFresh

Das Prinzip ist folgendermaßen: Auf der Website von HelloFresh kann man sich wöchentlich Gerichte aussuchen, welche man kochen möchte. Die Zutaten für die Gerichte samt Rezept werden dann direkt zu einem nach Hause geliefert und zwar in einem Schwung gleich für die ganze Woche. Das heißt, man spart sich die Zeit beim Einkaufen und muss auch nicht grübeln was man kochen kann (was sonst bei mir der Normalfall ist), da HelloFresh eine wirklich tolle und leckere Auswahl an Rezepten bietet.

Und so funktioniert’s:

1) Zuerst muss man sich auf der Website hellofresh.de anmelden und einen Account erstellen. Hier kann man zwischen folgenden Schwerpunkten wählen: Familienfreundlich, Balance, Fleisch&Gemüse und Balance. 

2) Nun wählt man die Boxgröße aus, also für wie viele Personen und wie viele Tage die Box sein soll  (beispielsweise für 2 Personen und 4 Tage, in meinem Fall habe ich mich für 2 Personen und 3 Tage entschieden um das Ganze langsam anzugehen). Hier kann man zusätzlich wählen, ob die Rezepte Thermomix-geeignet sein sollen!

3) HelloFresh berechnet als Nächstes den Preis. Bei 2 Personen und 3 Tagen beispielsweise liegt der Preis pro Portion bei 5,83 Euro plus Lieferkosten. Pro Woche wäre das ein Gesamtpreis von circa 46 Euro für zwei Personen. Bei 2 Personen und 5 Gerichten liegt der Preis pro Portion bei 5,30 Euro und bei 4 Personen und 4 Portionen pro Woche würde der Preis bei 4,37 Euro liegen. Je mehr Gerichte bzw. Portionen in der Box enthalten sind, desto niedriger wird der Preis pro Portion.

4) Als Nächstes wählt man den Liefertag aus, wann man die Kochbox erhalten möchte. Praktisch: Wenn man nicht zuhause ist, kann man auch anklicken, dass die Kochbox vor die Haustür oder vor die Wohnungstür gestellt wird.

5) Als letzter Schritt kann man die Gerichte auswählen, die man in seiner nächsten und in den darauffolgenden Kochboxen haben möchte. Für einen Aufpreis können noch Vorspeise, Nachspeise oder zusätzliche Gerichte dazu gebucht werden, zum Beispiel fürs Abendessen. Die Auswahl bei den Gerichten ist ziemlich groß und vielfältig.

Das war’s auch schon. Jetzt heißt es nur noch warten und sich auf die Kochbox freuen! Die Anmeldung bis zum Abschluss der Bestellung geht wirklich schnell und braucht nur wenige Schritte. Bis hierher bin ich begeistert!

 

Meine Erfahrung mit der HelloFresh Kochbox – erste Woche

Erster Tag

Am Dienstag kam die HelloFresh Box an und ich hab – neugierig wie ich bin – gleich alles ausgepackt und mir den ganzen Inhalt angeschaut.

Erster positiver Punkt: Auf der Bestellung obendrauf lag eine Packung mit Kräuter-Weingummis. Warscheinlich, weil es die erste Bestellung bei HelloFresh war, aber auf jeden Fall eine nette Geste! 🙂 

Erster negativer Punkt: Der Umschlag mit den Rezeptkarten war leider völlig durchnässt, warscheinlich von dem Eis, welches dabei war um die Lebensmittel zu kühlen.

HelloFresh
HelloFresh
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Die Transportverpackung von HelloFresh ist zu 100% recycelbar. Auf dem Bild oben rechts siehst du die Kühltasche, welche aus 96% recyceltem Papier besteht und im Papiermüll entsorgt werden kann. Auch die Zutatentüten sind aus Papier und können sogar kompostiert werden.

Kleiner Tipp von HelloFresh: Da die Eispacks reines Wasser enthalten, kannst du sie auftauen und das Wasser zum Blumen gießen verwenden oder als Kühlakkus wiederverwenden.

HelloFresh

Die HelloFresh Kochbox im Test

Erster Tag: Hello Köfte

Als erstes Gericht habe ich mir „Hello Köfte! Türkische Frikadellen“ ausgesucht. Die Packung mit den Lebensmitteln und das dazu passende Rezept sind farblich markiert und nummeriert, sodass man gleich erkennt, was zusammengehört. 

Auf dem Rezept stehen neben der Anleitung (mit Fotos!) noch viele weitere Infos wie Nährwerte, Allergene, Ursprungsländer und die benötigten Küchenutensilien. 

HelloFresh
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Die Lebensmittel, welche ich für das Gericht benötigt habe, waren frisch und von guter Qualität. Obwohl man das komplette Gericht selbst zubereiten muss (ohne schon fertige Soßen oder ähnlichem) geht die Zubereitung sehr schnell (ich habe etwa eine halbe Stunde benötigt).

Die Anleitung ist sehr präzise und logisch bzw. zeitsparend aufgebaut.

Hier ist ein Foto von den Lebensmitteln, welche ich für das erste HelloFresh-Gericht benötigt habe (links) sowie ein Foto vom Endergebnis (rechts).

HelloFresh
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Das „Hello-Köfte“-Gericht hat sehr lecker geschmeckt und war eine sehr ausgewogene Mahlzeit. Für zwei Personen hat das Gericht gerade so gereicht. Das ist einerseits super, weil so nichts übrig bleibt, andererseits könnte ich mir vorstellen, dass die Mahlzeiten für Menschen die gerne viel essen knapp bemessen sein könnten.

Insgesamt bin ich mit dem ersten Gericht sehr zufrieden, die Zubereitung ging einfach und schnell und ich werde es bestimmt nochmal selbst nachkochen.

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Einziges Manko, was mir beim Aufräumen aufgefallen ist: Da die Zutaten wie Gewürze, Joghurt etc. jeweils in separaten Tüten abgepackt sind, entsteht ziemlich viel Müll für ein Mal kochen (siehe Foto).

An dieser Stelle würde ich mir wünschen, dass die Zutaten dann auch in kompostierbarem Papier eingepackt sind.  

Zweiter Tag: Würziges Harissa Hähnchen

Für den zweiten Tag habe ich mir das Gericht „Würziges Harissa-Hähnchen mit Süßkartoffel-Kichererbsen-Gemüse und Ajvar-Dip“ rausgesucht. Ein ziemlich langer Name für ein hoffentlich kurz zubereitetes Gericht.

Ich wurde nicht enttäuscht: Auf dem Rezept sind als Zubereitungszeit circa 30-40 Minuten angegeben, welche ich auch benötigt habe (allerdings eher 40 als 30 Minuten). Die mitgelieferten Lebensmittel waren wieder schön frisch und knackig.

Nur die Paprika war etwas angebrochen wie man auf dem Bild sehen kann und hatte eine kleine Schramme. Gut finde ich, dass wenigstens das Gemüse nicht noch extra verpackt ist und dass beispielsweise die Kichererbsen nicht aus der Dose kommen. 

HelloFresh
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Auch dieses Gericht hat sehr lecker geschmeckt (und das obwohl ich Kichererbsen eigentlich gar nicht so gerne mag) und hat exakt für zwei Portionen gereicht. Durch die proteinreichen Kichererbsen hat das Essen schön lange gesättigt. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit meiner Auswahl. 

Was mir auch sehr gut gefällt, ist, dass bis jetzt immer frische Kräuter dabei waren (Petersilie), welche dem Gericht noch eine grüne und gesunde Note verpasst haben. 

Aber auch hier wieder das Müllthema: Dadurch, dass die Ajvar-Sauce und das Harissa-Gewürz einzeln verpackt waren, ist wieder jede Menge Müll angefallen. Normalerweise kauft man die Gewürze und Saucen ja in größeren Mengen und hat lange was davon. 

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Dritter Tag: Italienischer Bohneneintopf mit Grünkohl

Für den dritten Tag habe ich mir das Rezept für einen „Italienischen Bohneneintopf mit Grünkohl, Canellonibohnen und geröstetem Ciabatta“ ausgesucht. Das Rezeptbild sah schonmal sehr vielversprechend aus. 

Die Zubereitung ging wieder ziemlich einfach und hat circa 45 Minuten gedauert. Das Rösten vom Ciabatta in der Pfanne war der größte Zeitaufwand aber hat sich absolut gelohnt. Der Baby-Grünkohl sowie die Petersilie waren schön frisch.  

HelloFresh
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Der Italienische Bohneneintopf mit Grünkohl hat sehr lecker geschmeckt und die Portionen waren wieder genau richtig groß. Das mit Knoblauch geröstete Ciabatta hat das Gericht perfekt ergänzt und es ist sogar noch etwas Ciabatte fürs Abendbrot übrig geblieben.

Positiv aufgefallen ist mir, dass bei jedem Gericht Gewürze enthalten waren, die super zum Gericht passen, und dass nicht nur Salz&Pfeffer benötigt werden. Dadurch schmecken die Gerichte schön würzig und bis jetzt war jedes Mal frische Petersilie als i-Tüpfelchen mit dabei.

Man merkt, dass HelloFresh viel Wert darauf legt, dass die Gerichte geschmacklich abgerundet und nicht zu lasch sind. 

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HelloFresh Kochbox – Pide zum Abendbrot

Fürs Abendessen hatte ich noch ein Pide mit Hackfleisch gewählt. Ich habe vorher noch nie Pide selbst gemacht aber mit dem mitgelieferten Pizzateig ging es ruck zuck! Tomatensauce aus passierten und frischen Tomaten zubereiten, Hack braten, Pizateig formen, den Rand mit Käse füllen, Pide mit Sauce und Hackfleisch befüllen und ab in den Ofen. 

Super fand ich, dass das Hackfleisch aus Rindfleisch war! Als Dip dazu gab es Joghurt mit frischer Pfefferminze.

Das Pide hat sehr lecker geschmeckt, der Teig war schön aufgegangen und mit dem Käserand perfekt! Die frische Petersilie obendrauf durfte natürlich nicht fehlen und der Dip hat geschmeckt als käme die Pfefferminze direkt aus dem Garten. Das werde ich auch auf jeden Fall nochmal nachkochen! 🙂 

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